Sonntag, Juni 19, 2011

WGT 2011


























t.b.c...

Dienstag, April 12, 2011

A Fisheye on the Veterama

Aus dieser Perspektive eher schwer zu erkennen, aber es handelt sich hierbei (wahrscheinlich) um einen Ponton-Kombi. Ich wusste bis dato nicht, dass es das überhaupt gibt. Sauschön.
Fettes Grinsen. Ein Wladimirklon mit verlängerten Augenbrauen aber auch mit der eindeutig besseren Haut. Dafür doppelt so teuer.Der R4. Wohl eines der konzeptionell genialsten Autos der Welt und das mit Sicherheit beste, das eine französische Firma jemals gebaut hat. Früher hat man übrigens ein Auto gebaut, weil man annahm, es bestünde ein gewisses Bedürfnis für eine bestimmte automobile Ausprägung. Heute karikiert die Entwicklungsabteilung eines x-beliebigen Automobilherstellers jene Ideen und produziert damit hundertausende Arbeitsplätze im Bereich Marketing und zwar für die Marketingexperten, die den potentiellen Käufern erklären müssen, warum sie nun ein Auto kaufen wollen müssen, dass genauso hässlich ist, wie jenes, das es stilistisch imitiert, dafür aber über keinen der Vorteile verfügt, die das Original zum Erfolg haben werden lassen und dabei inflationsbereinigt ungefähr das 10fache kostet. Der Mini z.B. beweist, dass dieses System funktioniert. Und dass ein Großteil der Menschen sich bisher noch nicht entscheiden konnte zwischen Stilunsicherheit und ganz grässlicher Dummheit.
Ein mir unbekanntes italienisches und sehr grünes Automobil. Darüber hinaus ist es bei nem 8mm FishEye echt schwierig, die Füße aus dem Bild zu halten.
Die Heckflosse der Heckflosse. Der W110, ein sogenanntes "Familienauto". Der Begriff kommt daher, dass die ganze Familie immer wieder samstags zwangsverpflichtet wurde, Chromteile zu polieren. Während Papa zigarrerauchend daneben stand und nur ab und an die Peitsche zur Motivationssteigerung einsetzte. Tja, es war nicht alles schlecht, früher.
Die frühe S-Klasse. Um Klassen besser als alle späteren. Obwohl ihr das Grün nicht steht. Jawoll, Du siehst dick aus in der Farbe. DICK!

Mittwoch, April 06, 2011

Dienstag, März 08, 2011

Dienstag, Februar 08, 2011

Radiotie

Mein neues altes Auto hat und ist vieles bzw. viel. Es ist rot, es ist groß, es ist untermotorisiert und die negation neuzeitlicher, auf Geschwindigekeit und Wandel setzender Lebensphilosophie. Es hat einen ungeheuren Spritdurst. Es hat die Abwesenheit sämtlicher allseits geliebter kleiner elektronischer Helferlein, die selbst aus dem gehirnamputiertesten Bauersuchtfrauschauer einen Feierabendschumi bzw. -vettel macht und die hinteren Radläüfe rosten.

Es hat die Fähigkeit, unerklärliche Geräusche zu machen.

Es hat Stil.

Es hat Understatement.

Und eine Antenne.

Und ein Autoradio. Mit Kassettendeck.

Ich weiß, ich bin irgendwie... so... naaaaaaaaaaaa... ... so 1985!

Genau.

Egal.

Wie auch immer: Ich habe seit geraumer Zeit wieder Radioempfang bei meinen ausgedehnten pädagogischen Lehrfahrten auf wahlweise der Mittelspur oder der rechten Spur, je nachdem, wo gerade ein übermotorisierter Carboplastbomberfahrer um Lektionen in Entschleunigung bittet. Was, und das nur am Rande, witzig ist: im Rückspiegel zeichnet sich der durch luxusklassenexklusives Tagfahrlicht gekennzeichnete Mensch mit Prioritätsproblemen ab, lässig sich mit 250 (systolisch) durch den Berufsverkehr kämpfend und denkend, die Überholspur sei sein natürliches Habitat. Doch Jörg und Wladimir sind ausgezogen, diese Fehleinschätzung zu korrigieren und -zack- plötzlich wechseln knapp 1.7 Tonnen Gesamtgewicht, bestehend aus 1.6 Tonnen Stahl, Hartplastik und Lammfellsitzbezug plus 0,08 Tonnen Misanthrop die Spur. Und schon weiß der Hintermann, wofür er den Kredit aufgenommen hat. ESPs regeln, ASBs bremsen und all die anderen Gimmicks kontemporärer Automobilbauerkunst tanzen den Aufprallverhinderungslambada.

Die anderen sind schneller.

Aber mein Auto ist aus Blech.

Positiver Nebeneffekt: Jeder denkt, hier wär mal wieder so ein verkalkter Ex-Sturmbannführer auf Feindfahrt gen Norwegen unterwegs. Und so schaffe ich es quasi nonchalant in einem Aufwasch, den Rentnern noch ein mieses Image zu verschaffen.

Graue Panther, von wegen!

Zurück zum Thema.

Das Auto ist groß und langsam. Untermotorisiert erwähnte ich schon. Und Antenne. Das ist wichtig, daraus entwickelt sich was.

Da ich nun dann doch die eine oder andere Stunde unterwegs bin, sei's auf dem Weg zur Arbeit oder einfach so aus schierer Bosheit, um anderen Menschen den Tag zu versauen, ich habe viel Zeit zum hören. Und damit fangen die Probleme an: Welchen verf..kten Sender kann, soll, darf man mit Mitte 30 hören?

Die Auswahl ist einer trotz fast unüberschaubaren Anzahl mit ansteigenden Dämlichkeitsgraden benannter Sender, riesig. Da gibt es die notorischen RadioEnergy, RadioBob, DasBesteDer80er,90er,00erbisHeute Sender, die eben genau die Klientel bedienen, die man in der Straßenbahn normalerweise durch entweder ihre lustigen Einheimischensprache (Aldä näxd Woch isch fahr krass auf Maßnahme nach Finnland, da is so Jugendcamp damidsch meine Bewährung behalde kann, Finnland find isch krass, schwar noch nie am Mittelmeer)oder einem Gesichtsaudruck, der an ein Spongebobstandbild erinnert, identifiziert. Kann man nicht hören, is klar. Ich bin für wenige Dinge zu alt, aber für den Scheiß war ich nie jung genug.

Was noch?

Richtig: Die "1er"-Sender. HR1, SWR1, Bayern1, Radio Norddeich1 usw. Die wären fast OK. Das Verhältnis zwischen Sprachberichterstattung mit Sätzen, die das Subjekt-Prädikat-Objekt-Schema (Menschen genannt die Römer gehen das Haus)einhalten. Und dazu gibt es Musik, die aus mehr zu bestehen scheint als ein Endlosband vom BestOf von Kate Perry und WieAuchImmerDasAktuelleRappendeVollbrotHeißenMag. Stattdessen kommt ein BestOf von Barclay James Harvest und SongsVonCreedanceClearWaterRevivalDieSieSchonInDen70ernIgnoriertHaben. Fällt also aus.

Und nun?

Die "3er". HR3, Bayern3, SWR3, Radio Norddeich3 (der Gag wird durch Wiederholung besser, is wie beim Wein: Ab und zu drehn und -boing- hast Du einen Jahrgangssekt... oder so). Die "3er" haben ein ganz eigenes Problem. Die haben die "MorningShows". Ich weiß nicht, wie die Sender ihr Recruiting (heißt so, früher hieß das "Einstellen") machen. Suchen die in Zoos und Drogenkliniken nach den ganz harten Fällen, spritzen denen morgens um 5.30 nen Mix aus Grapefruitsaft und DieterBohlenDNA? Wie kann man morgens um 5.30 schon so unmotiviert notorisch gut drauf sein? Ein cooler, hipper, spontan-brutal lustiger Spruch jagt den nächsten und wenn die Nachrichten kommen wird sogar beim Bericht über 50 Tote bei einem Zugunglück in der Uckermark im Hintergrund "Es fährt ein Zug nach nirgendwo" von Roy Black eingespielt. Und diese grinsdebil-humorfaschistische Grundtendenz zieht sich über den ganzen Tag.

Geht also auch nicht.

Bleibt also?

Die "2er": HR2, SWR2, Radio Nor... ne, Deutschlandfunk. Gelegentlich kann einem da das Herz aufgehen. Die haben so lustige Sendungen wie z.B. "HR2 Kultur". Das klingt in den Ohren der meisten meiner Mitmenschen schon staubig. Das klingt nach Museum, Klassenfahrt und nach mehreren Stunden Busfahrt, wenn man noch zu jung ist, um wenigstens heimliche 2 Dosen Hansapils reinzuschmuggeln. Ich hingegen find das gut. Ich weiß, ich bin ein intellektueller und hätt ich was g'scheites studiert, könnt ich's auch beweisen. So allerdings muss ich es bei der reinen Behauptung belassen. Dennoch: diese Sender wären ei-gent-lich OK. Eigentlich. Doch keine Rosen ohne Dornen. Und die Dornen kommen in Form der zwischen den -wie bereits erwähnten interessanten- Berichten gesendeten Musik. Morgens kredenzt die Musikredaktion gerne das Frühwerk eines noch unter den Auswirkungen einer heftigen Pubertät leidenden Heinrich Schütz, erstmals interprätiert vom Royal Dudelsack Pipers Batallion of Northumbria featuring Basil The Dead Weasle oder aber auch Gregorianische Eintongesänge des späten 9. Jahrhunderts, gesungen im Duett von Charles Aznavour und Babette Migräne nach der erst unlängst gefundenen Inuit-Originalpartitur, die auf einer revolutionär alten Art 14.5-Tonmusik basiert, die bei Live-Aufführungen dazu führt, dass Zuhörer in der werberelevanten Zielgruppe der 14 bis 49-Jährigen spontane Blutstürze erleiden und/oder sie in eine irreversible Depressivität treibt.

Mithin also auch keine wirkliche Alternative.

Was also kann ich tun?

Ich war neulich bei meiner Mutter und habe meine alten Kassetten entdeckt. Die älteren werden sich erinnern. Kassetten. Dieses fisseliche Bandgefummel im Plastikmantel, das immer entweder kaputt war, scheiße klang oder einfach auch beides gleichzeitig.

Ich habe Kassetten von 1987 gefunden. "Hit-Line". Selbst aufgenommen. Damals. Abends, Sonntagsabends lief das. Um 19 Uhr glaub ich. Moderiert von Elmar Hörig. Man saß vorm Radiorekorder, die Hände schwebend über der Pause-Taste, die die eingerasteten Play-Record-Tasten entriegelt und dann den Song aufgenommen hat. Dann schwebten die Hände wieder ca. 3.5 Minuten über den Tasten, um zielsicher kurz nachdem der Moderatorenfaschist ins Outro des Songs gebabbelt hat auf die Pause-Taste zu hauen, um die Aufnahme zu beenden.

Wie auch immer.

Vielleicht hör ich einfach die.

Jö... das mach ich.

GEZ bezahl ich trotzdem. Tut mir schon ein wenig weh...

Donnerstag, Januar 13, 2011

Hipshot 1

Neulich im Zug:


Er ist wohl so Anfang 40, pendelt schon seit Jahren mit der Bahn - das geht nicht spurlos an einem vorbei!

Samstag, Januar 01, 2011

Guude Rutsch...

... und ein erträglicheres 2011!

Im Übrigen erkennt der geneigte Leser im Vordergrund "Wladimir", den jüngsten Familienzuwachs. Nach dem unerwarteten Ableben meines geliebten Mazdas übernimmt Wladimir nun die Rolle des Alltagsgefährts. Bisher ziert er sich noch ein wenig (fährt nicht schneller als 110, keine Instrumentenbeleuchtung und Ähnliches), ich bin aber zuversichtlich, ihm diese beschissenen Angewohnheiten mit einem Hammer und einer Axt auszutreiben.

Begrüßt also mit einem herzlichen "Privjiet!" Waldimir in unseren Reihen!

Danke. Spenden zur Finanzierung des Unterhalts und noch einiger anstehender Reparaturen sind im Übrigen gerne gesehen.

Dienstag, Dezember 21, 2010

Donnerstag, Dezember 16, 2010

Winter statt Inder

16:00 - Schneetief Petra hat Frankfurt-Niederrad erreicht. Geschätzt 10.000 Angestellte lösen sich zeitgleich mit leichten Ploppgeräuschen von den Fenstern ihrer Büros, an welchen sie blutegelgleich seit der Mittagspause klebten, um die metereologische Über-Entschuldigung, vorzeitig der sinnentleerten Maloche zu entkommen, nicht ungenutzt verkommen zu lassen.

16:30 - Der Verkehr um, nach, von und zu Niederrad ist behaglich kollabiert. Zum ersten Mal seit vielen Wochen freue ich mich, Bahnpendler zu sein.

16:45 - Ebenso überraschend wie der Wintereinbruch ist die Nacht hereingebrochen. Ich befürchte, ich werde mir morgen meinen Weg durch die erstarrten Leichen meiner Kollegen bahnen müssen, die in ihren Autos erfroren sind. Nur die Harten überleben.

17:00 - Das große Experiment "Wir fahn mim Regionalexpress nachhause" beginnt. Wir sehn uns auf der anderen Seite!

Dienstag, Dezember 14, 2010

Der kombinierte Wort-Bild-Witz!

"'Das Problem ist banal und liegt auf der Hand', sagt Patrick Baudisch, Professor für die sogenannte Human Computer Interaction am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam [...]"

(aus: Spon)

Montag, Dezember 13, 2010

Feierabenddepression

Lausig... pendeln ist einfach lausig...

Montag, November 01, 2010

Und so beginnt es....

... mein Leben als Bahnpendler.

Ich fahre mit meinem Auto auf den Park&Glide Parkplatz der Deutschen Bahn AG. Leise, fast romantisch knirscht der feine Kies aus Carrara-Marmor unter den Pneus. Ich erreiche den vorgewärmten, überdachten Stellplatz. Ein livrierter Konteradmiral a.D. öffnet den Schlag und begrüßt mich mit respektvollen Worten. Sein Anerbieten die Reifen zu schwärzen und die Antenne geradezubiegen lehne ich dankend, die schwere seines Amtes aber anerkennend ab. Ich stecke ihm 50 Cent zu und erlaube ihm, sich Wärmendes davon zu kaufen.

Durch einen leicht im Wind säuselnden, im Bunt des Herbstes leuchtenden Birkenhain erreiche ich den von vielen fleißigen Händen auf hochglanz polierten Bahnsteig. Freundliche Mitreisende warten bereits ins philosophische Gespräche vertieft auf ihren Zug. Und während hier noch der kategorische Imperativ diskutiert wird und dort das allzu frühe Ableben Mozarts bedauert wird, erreicht seidenweich dampfend und genüsslich vibrierend der IC "Uwe Barschel" seinen optimalen Haltepunkt. Trotz technischer Unnötigkeit, allein um das nostalgische Auge und Ohr zu verzücken, dampft und schnaubt die Lok. Die Türen der Wagons öffnen sich wie von Geisterhand, das Geräusch der Enterprise-Türen imitierend. Zum Aussteigen bereite Reisenden im Innern des Zuges wird galant der Vortritt gelassen, Höflichkeit, Zucht und Ordnung machen das Einsteigen zum Paradebeispiel längst verloren geglaubter deutscher Tugenden.

Das Abteil, liebevoll gestaltet und aufs Wohligste duftend nach eitel Zedernholz und edelstem Tabak, ist wohl temperiert und gemahnt an längst vergangene unbesorgte Tage im mütterlichen Schoße, welchen zu verlassen uns ein grimmes Schicksal zwang. Doch vergessen ist jede Mühsal und Pein nachdem ich mich in die mit Alcannelloni-Leder ausgeschlagenen Fauteuils habe sinken lassen. Fast unzverzüglich übergebe ich mich in Morpheus Arme, wohl wissend, dass die nächsten 60 Minuten in gesegneter Ruhe vergehen werden, ungestört vom Mitteilungsdrang niederer Managerformen, unangetastet vom Lärmen pubertierender Leistungsverweigerer, nur einmal vielleicht aufs freundlichste unterbrochen von der fast devoten Frage nach der Korrektheit des Erwerbs des all diese Annehmlichkeiten ermöglichenden Billets seitens eines hochgebildeten und der Einsamkeit seiner Emeritierung entfleuchenden Professors der Schönen Künste. Danach nur noch Friede, unterstrichen vom monotonen, ätherischer Rhythmik gehorchender Einlulligkeit des Kattak-Katlöng... Kattak-Katlöng, diesem magischen Versmaß schienengebundener Fortbewegung.

Nach exakter Verbringung der vorgegbenen Reisezeit erweckt mich die freundliche, klarstvernehmliche Stimme einer vor Urzeiten digitalisierten Nymphenstimme aus meinem Schlummer, mich säuselnd darauf hinweisend, dass ich nun und hier das Ziel meiner Reise erreicht habe. Mein Gegenüber, ein kultivierter Zeitgenosse von erhabener Zurückhaltung und aristokratischem Wesen, reicht mir die Hand zur Hilfe, mir das Aufstehen zu erleichtern. Ein leichtes Kopfnicken, ein wohlmeinender Gruß entlässt mich in die Kühle und Beschaulichkeit des Frankfurter Kopfbahnhofes. Weltstädtisches Getriebe vermag die perfekte Ausgeglichenheit des Morgens nicht zu stören.

Am Nachbargleise wartet elektrisch schnurrend der kleine Bruder des stolzen IC, die schnöde abgekürzte S-Bahn. "S" bedeutet hier dem Reisenden "schweben" und dergestalt reibungslos werden die letzten Minuten des allmorgendlichen Pendelns zum sprichwörtlichen Flug auf dem Zauberbodentextil. Fast zu kurz mag es erscheinen, fast wehmütig muss ich erkennen: Ich bin angekommen am Ziel meiner Reise. Doch gemildert wird der jähe Trennungsschmerz vom sicheren Wissen: Heute abend, in nicht allzu ferner Zeit werde ich wieder die Annehmlichkeiten dieses perfekten organisatorischen Wunderwerks, welches die Deutsche Bahn mittlerweile, den schlechten Ruf ihrer Neider verspottend, geworden ist, genießen.

Das sichere Wissen eben genau darum versüßt mir selbst den härtesten Arbeitstag.

...

Mein Handy weckt mich... ich muss gleich los... zum Weinheimer Bahnhof. Mir ist übel...

Montag, Oktober 11, 2010

Neues vom Bauzaun

Die Mauldäschlemetropole macht mobil: Baum hin, Fledermaus her, wenn's dem Schwaben an den Geldbeutel geht, dann wird er grantig, er "bruddelt" oder "brägelt" (für Schwabenenthusiasten: http://www.petermangold.de/bruddeln_und_braegeln.htm).

Finden nur die Massendemos die Beachtung der Presse fristen doch auch nonverbale Formen des Protests eine unbeachtete Existenz am Rande von Baustelle und medialer Aufmerksamkeit.

Dem muss entgegengewirkt werden. Deshalb präsentiere ich, nicht völlig ohne Stolz, eine Auswahl herzallerliebster Pamphlete mannigfaltiger Ausprägung, die des Schwaben Unmut plakativ artikulieren.

Die klassische Eröffnung:















Satirisch:















Mystisch:















Plastisch:















Empört:















Nerdig:















Fruchtig-zynisch:















Künstlerisch:















Legasthenisch:






















Skulptural-literarisch:






















Bissig:















Urschwäbisch:















Grafisch prägnant:






















Und zum Abschluss mein Favorit:

Donnerstag, September 30, 2010

Tag der Übersetzung

Dem aufmerksamen Leser elitärer Pubkliationen wird sicherlich nicht entgangen sein, dass heute der Internationale Tag der Übersetzung gefeiert wurde. Heute, am Todestag von Sankt Trados, der Schutzpatrone der Übersetzer und Sprachdienstleister treffen sich eben jene allüberall auf der Welt, fallen sich muttersprachlich brabbelnd in die Arme und trinken übermäßig viel Bier/Birra/Bière/Beer/Cerveza/Pivo/u.v.a.m. Im Gedenken an jenen ersten urkundlich erwähnten Übersetzer, dessen Hauptwerk in der Übersetzung der Bibel aus dem ursprünglichen Englischen ins Aramäische bzw. Hochhebräische bestand, wird im Anschluss an das Biergelage eine Stoffpuppe, der "Falsche Freund", rituell verbrannt, um Glück und Segen für das nächste Jahr und die nächsten 100.000 Zeilen Übersetzung zu erbitten. Glückskekstextübersetzer hingegen bitten nicht um Glück und Segen, sondern in der Regel um einen Genickschuss oder zumindest eine Erhöhung der Morphiumdosis.

Um die Notwendigkeit von Glück und vor allem Segen plakativ zu betonen, eine Überschrift eines Maschinenhandbuchs, welche mir unlängst in die Finger viel:

"Technical Data's of the System"

Dem ist Nicht's hinzuzufügen.

In diesem Sinne, Gute Nacht, bonne nuit, buenas noches, good night, dobra noz und bona nit!


Mittwoch, September 22, 2010

... und raus bist ... ICH!

Zurück aus Böbelfingen! Und in FFM heiter weiter. Da bleibt mir nur Stoppok zu zitieren:

"soviel glück am montag morgen
da komm ich ins grübeln da mach ich mir sorgen

Ärger du kannst mich nicht anschmieren ..."

In der Hoffnung, dass er und ich uns irren: Demnäxt mehr!

Ach, schönes Mannheim, wie hab ick dir vermisst!
... die Architektur...
... Sonnenuntergänge, schön wie nirgends dank BASF...
... spektakulären Himmelszenarien...
... und vor allem die völlige Abwesenheit von Talsperren zum Anlocken tieffliegender Engländer!

Alla dann... isch wär donn mo widdä doo!