Dienstag, Januar 31, 2012

Frankfurt Niederrad - Friedhof


Und bunt...

Sonntag, Januar 15, 2012

Winter ist...

... wenn man trotzdem friert!

Mittwoch, Januar 04, 2012

From Monnem, with laaf... Happy 2012!

Bilder von mir. Texte vom Stadtmarketing "Quadratdemenz".

Freitag, Dezember 16, 2011

Selektionsfachkräfte gesucht (Teilzeit)/Berufserfahrung erwünscht

Gute Nachrichten für alle schuldlos arbeitslos gewordenen Kameraden. Der Odeon-Lounge Club in Würzburg sucht Verstärkung im Bereich Selektion.
Bewerbungen mit Bild erwünscht. Alter egal. Referenzen aus dem Generalgouvernement sowie ehemaligen polnischen Territorien werden anerkannt. Bei gleicher Eignung werden arische Bewerber bevorzugt eingestellt.
(Door/Entrance Area Odeon-Lounge Club, Abb. ähnlich)

Freitag, November 18, 2011

Avenue to Hell

Ich mache mir Sorgen. Große Sorgen.

Neulich hörte ich ein Lied im Radio. Das kann ja mal passieren und ist nichts, was einen beunruhigen sollte. Aus irgendwelchen Gründen, ich glaub, mein MP3-Player war leer, bin ich an so einem RadioBobDasDingRPRDasTollsteder809000erbisHeute generalenthirnten Ätherverschmutzer hängengeblieben. Einer jener peinlichen Sender, in denen sich diese sattsam bekannten dauerdurchgrinsenden Vollspackenmoderatorenimitatoren einen Zu"schuss" zu ihrer Metadonkur erkalauern.

ABER!

Das Lied fand ich toll und beim Hören dacht ich mir so, hey, das muss wohl in den 80/90ern bis Heute an mir vorbeigesungen worden sein. Weil nämlich, nach 80ern hat es sich angehört. Musikalisch. Also, harmonisch. Keine Ahnung, es klang einfach nach 80ern. Ende. Hätt ich auf den Text gehört... aber egal. Auf jeden Fall, ich hatte keine Ahnung, wer diese vermeintliche Perle wiederum vermeintlich "damals" geschaffen hatte.

Bei der grinsedrogenvernuschelten Abmoderation konnte ich gerade noch einen Teil des Namens der Band mitbekommen. Irgendwas mit "... avenue".

Zwischenergebnis, wir halten fest: Lied ist gut, wahrscheinlich alt, mir unbekannter Interpret, irgendwas mit "avenue" und auf jeden Fall wert, dem nachzugehen um vielleicht eine Möglichkeit, was Neues für den Plattenschrank zu schießen.

Das Prozedere in diesem Falle ist ja mittlerweile bekannt: Heim (ich höre nur im Auto Radio, daher "Autoradio"), Google und Youtube anwerfen, suchen, abgleichen, finden, eine halbe Stunde später wieder aus dem Koma aufwachen, in das man sich beim Hand-vor-den-Kopp kloppen geprügelt hat beim angesichtigwerden der üblen Kleinstbratzencombo, die sich hinter dem Namen verbirgt.

Kurz und knapp, die Band heißt "Sunrise Avenue" und besteht aus einem Rudel frisch beim Casting durchgefallener Kleinstkinder, die nur deswegen noch keinen größeren Erfolg haben, weil Justin Bieber als jüngster "singender" Rotzlöffel noch nicht in einen frühen Drogentod vermarktet wurde und die Sparte "übelst frisierte mit auto-tune vertonte feuchte Teenieträume" immer noch von ihm und seinen Plattenfirmenbossen besetzt ist und bis zum Stimmbruch auch bleibt.

Ich fürchte, es ist auf mein fortgeschrittenes Alter zurückzuführen. Ich kann "gute Musik" nicht mehr von "Rotze, drecksdämliche" unterscheiden. Persönlicher Geschmack ist hierbei völlig vernachlässigbar. Understatement or bust!

Heißt "alt werden" denn auch "Mainstream mögen ohne dass man's merkt"?

Der Song heißt übrigens "I don't Dance", ist sowas von aktuell und überhaupt nicht mein Ding und "Pop" und gefällt mir immer noch. Es ist zum verzweifeln.

Dienstag, November 15, 2011

Willkommen Pornouhr!

Mittwoch, November 09, 2011

Dr. غريب, oder wie ich lernte, die Behörde zu lieben



(von: taz.de, nicht aus der Rubrik "Die Wahrheit")

Dienstag, November 08, 2011

Ein letztes Bild vom Herbst

(für Lars)

Brüller! Ich lieg unterm Tisch...

Dienstag, Oktober 25, 2011

Sonntag, Oktober 23, 2011

Bilder vom Herbst






Dienstag, Oktober 18, 2011

Wunderschönes Witzenhausen

Witzenhausen ist Deutschlands kleinste und wohl auch bankrotteste Universitätsstadt. Im Bild: Das Walter-Gropius-Gedächtnis Wohnheim, Aushängeschild und offizielles Repräsentationsobjekt des Witzenhausener Studentenwerks.
Trotz räumlicher Übersichtlichkeit ist Witzenhausen durchdrungen vom Geiste studentischer Rebellion und dem immerwährenden Kampf gegen das System. Am Lehrstuhl für "Ackerbau und Inzucht" wird dem jedem Studenten innewohnenden Sinn für Opposition und Kampf gegen das System im Duktus des angehenden Agrarökonomen Ausdruck verliehen. 
Leider wurde die erhoffte Anzahl gewaltbereiter Aktivisten (15) knapp verfehlt. Zwar sprachen die Veranstalter von "einer Woge der Solidarität, die tsunamigleich die Werra stromaufwärts rauschte", doch konnte dieser Eindruck  in der geschilderten Dramatik nicht bestätigt werden. Darüber hinaus machte sich der eklatante Mangel provokant agierender Staatsbüttel negativ bemerkbar.
Wie es auch ganz allgemein um die Kohärenz der linken Kräfte in Witzenhausen nicht zum Besten bestellt zu sein scheint. So musste unlängst auch die alteingesessene linke Seele des Ortes den Kotau vor einem herzlosen Kapitalismus üben.
Die Kräfte der Reaktion dräuen bereits mit subtil illuminierter Krawallorthographie. Niemand verlässt den TREFF so, wie er ihn betreten hat.
Am Ende steht die Resignation. Witzenhausen ist angekommen.

Dienstag, Oktober 11, 2011

The Fruchtmus Testimonial

Weit haben wirs gebracht. Menschen auf Mond und sogar Mittel gegen Schnupfen haben wir erfunden. Hausmeister, die Manager wurden und Sekretärinnen, die beim Nägellackieren vor der Türe rauchen dürfen und das als Frau. Doch am Ende allen Fortschritts steht die Fruchtlösung. Nicht als homogenes Gemisch mindestens zweier Stoffe, nicht als die politisch inkorrekte Umschreibung des Begriffs "Obsternte", nein, als finaler Beleg der unterschwellig von vielen Menschen vertretenen These, dass die sogenannten "Werbefuzzis" am Besten mit der B-Arche aufbrechen sollten, mit unbekanntem Ziel Richtung weit, weit weg, um dorten mit anonymen Telefondesinfizierern einen grausamen Tod zu sterben.

Denn was eben noch Marmelade, in gehobenen Kreisen Konfitüre, plattdeutsch Kompott, unzutreffend Mus, despektierlich Obstpampe, aber niemals "FRUIT SOLUTION" genannt wurde, ist nun genau das.

Man glaubt es nicht, wenn man es nicht selbst sieht: http://www.stute-fruits.de/philosophy.html

Donnerstag, Oktober 06, 2011

1955 - 2011

Montag, Oktober 03, 2011

Mittwoch, September 28, 2011

Youtube mal wieder...

Fragt mich nich warum, aber aus irgendwelchen Gründen war ich nostalgisch unterwegs und ein Großteil meiner Nostalgie verstarb vor urlanger Zeit mit meinem Opa und, ach, was soll man sagen, der gute Mann war halt mal schon älter und lebte in jener Zeit, die wir nur von Guido Knopp kennen und die mittlerweile so lange her ist, dass man schon garnicht mehr dran glauben mag und dennoch hatten auch damals die Menschen schon Lieder und nicht alle davon waren schön doch sind einige davon heute in Deutschland verboten, was ja, wenn man mal ins möchtegern MITTELDEUTSCHE Mecklenburg-Vorpommersche-Klein-Reich schaut auch durchaus gut so ist.

Was ich sagen will, ich gebs zu, auf meiner virtuell-historischen Geschichtsstunde bin ich über's Horst-Wessel-Lied gestolpert und mir hat es fast die Brille von der schon rötlich angelaufenen Bierenthusiastennase gehauen, als ich sah, dass man das mal gerade eben so auf Youtube finden kann.

Flugs den Privaten Modus im Firefox aktiviert, ein Stoßgebet an die Jungs aus Pullach geschickt in der Hoffnung, dass mir das bei zukünftigen Bewerbungsgesprächen nicht unschön boomerangartig in die Parade fährt und dann beherzt auf den Link geklickt.

Und dann offenbarte sich die -vielleicht- unfreiwillig komische Seite des politisch korrekten Internets. Youtube verbot mir - IN MEINEM LAND- den Zugriff auf urdeutschestes Liedgut.

Doch statt Stolz auf die linksliberal-humanistisch aufgeklärte Attitüde zu sein, bekundet Youtube... dass es "ihm" (oder "ihr", man muss da ja heutzutage unbedingt gendern) leid täte, mir jenen rechten Gesang nun nicht darbieten können zu dürfen. Nicht mal einen Hinweis darauf, dass die verruchte GEMA ihre Finger im Spiel hätte, gabs. Einfach nur... "Tut uns Leid."

Tut mir echt leid, dass euch das leid tut!



Klar, Maschinen denken nicht. Auf seltsame Art und Weise lustig ist es dennoch.

NACHTRAG:

Einmal unterwegs wars natürlich nur ein kleiner Schritt hin zum Deutschlandlied in Führer's und Holger Apfels Lieblingsausprägung, der berüchtigten ersten Strophe. Lassen wir hierbei mal den historischen Aspekt aussen vor und konzentrieren wir uns auf den faschistoid intendierten Markenkern jener ersten Strophe, so rangiert diese doch unbestritten auf politisch ähnlich dünnem Eis, wie oben angeführtes H.W.-Lied. Immer unterstellt, man hat sowas wie eine demokratische Grundeinstellung. Unsere Kameraden in Pirna sehn das latürnich anderster.

Und was soll man sagen? Deutschland Deutschland über alles, über alles in der Welt, von der Maas bis an die Memel, von Herrn Etsch bis an Frau Belt ist einfach so, unzensiert, mit Untertiteln (für die lesebefähigten Faschos, 100 Treffer) und mit Bildern (für die normalen, eher unbelesenen "ich hau mal lieber drauf bevor ich was umblätter"-Faschos, 2000 Treffer).

All jene Videos sind problemlos, auch IN MEINEM LAND, verfügbar.

Den Reichsadler abgeschossen hat dabei jener -wahrscheinlich- US-amerikanische Vollhorstwessel, der die Rudimente der Sprache seiner Vorfahren ebenso unsachgemäß wie erzpeinlich ins Bild zu setzen wusste:


Das tut Youtube nicht leid.

Tja, das tut MIR leid.

Donnerstag, September 22, 2011

Und so begab es sich...

... dass es mir der sonst so betriebsame Tagesablauf gestattete, mich vom ordnungsgemäßen Zustand des Internets und seiner Applikationen zu überzeugen. Beim stochastischen Stochern in den wirtuellen Weiten dann, stieß ich auf folgende Perle musikalischen Schaffens:


Und nicht vergessen: Auch DU bist Papst!

Dienstag, August 23, 2011

Eine Hoffnung bleibt...

Stern: Haben Sie Mario Barths Kinofilm schon gesehen?

Loriot: Ich habe es noch vor mir.

... dass ihm dies bis dato erspart blieb.

(Das ganze Interview: Mein Arzt sagt: Sie haben gar nichts - Sie sind alt)

Mittwoch, August 17, 2011

Kommentar des Tages

Aus: Youtube.com, "28 Weeks Later":

i hate fast moving zombies they remind you to stay in shape

Da behaupte mal noch einer, aus Zombiefilmen könne man nichts lernen!

Samstag, August 13, 2011

Abreisetag

Wenn es etwas gibt, das schlimmer ist als, sagen wir mal, ein nässendes Ekzem im Genitalbereich, dann ist das der Abreisetag aus dem Urlaubsort, an dem man sich gerade so richtig, aber auch so richtig, rundumsauwohl gefühlt hat.

Die Sonne scheint bei ca. 25 Grad (Temperatur, nicht Neigung), in den Straßen keckern die Spatzen und der Himmel ist erfüllt vom typischen Geräusch der bei südländischen Jugendlichen so beliebten Zweitaktrollern mit systemimanenten Zündaussetzern. Der Duft von Knoblauch, Fisch und dem Erbrochenen des Vortags durchdringt die schlecht isolierten (wogegen auch? Frost?) Fenster und das hektische, aber rhythmische Getrillere der lokalen Verkehrslenkungsstaatsmacht bildet genau die Art von Kontrapunkt, die einem vor lauter Abschiedsschmerz die Tränen ins noch strandblinde Auge treibt.

Viele Menschen sagen, es sei immer auch wieder schön, Heim zu fahren.

Ich sage, das ist ein Haufen Moppelkotze! Heimfahren ist für Einparkhilfenverwender. Heimfahren ist die letzte Niederlage im Angesicht der nicht stattfindenden Selbstverwirklichung. Heimfahren ist der Stinkefinger, den Dir die Realität zeigt, wenn Du sie fragst: Wie wär's eigentlich, wenn ich nur noch das machen würde, was ich auch wirklich will?

Trotzdem fahren wir heut heim.

Laut Wetterberichts gibts 27 Grad (9 Grad morgens, 9 Grad mittags, 9 Grad abends. Jeweils nach dem Essen mit ein wenig Flüssigkeit).

Yay!

Sonntag, August 07, 2011

The "H" of Love...

... has begun!

Mehr unter: The H of Love.de

Sonntag, Juli 31, 2011

Postkarte an die Zurückgebliebenen

Liebe Leute daheim,

Spanien ist sehr schön und Barcelona auch. Die Menschen sind sehr freundlich und freuen sich sehr über unser Geld.

Unsere Wohnung ist sehr schön, nur das Wetter ist nicht so, wie es uns bei Reisebuchung versprochen wurde.

Die Reiseleitung meinte, da könne sie nix machen und wir sollten froh sein, dass es nicht hagele, was es dann auch tat:


Ansonsten ist alles sehr schön hier.

Liebe Grüße,
Julia & Jörg

Donnerstag, Juli 28, 2011

Kultur ist...

... wenn man sich eingestehen muss, dass der Einband interessanter ist, als das Buch. Hier exemplarisch vorgeführt am Museum für zeitgenössische Kunst, Barcelona.







Echte Kunst gibt's eh nur auf der Straße!

Montag, Juli 25, 2011

Sie sind wieder daaahaaa!

Ein letzter Eindruck überlegener deutscher Zentralfluchtpunktbaukunst. Der sich bewegende Weg zum neuen ICE-Bahnhof am Frankfurter Flughafen. Von aussen beeindruckend, von innen eher defekt.

Der Dom bleibt in Kölle!

Regel Nummer Eins des "sich nicht wie der letzte bescheuerte Tourist benehmen": Mache keine Fotos von berühmten, touristischen Sehenswürdigkeiten. Na dann...






Und zu guter Letzt ist mir noch jener gefiederte Vollpfosten im wahrsten Sinne des Wortes vor die Füße gefallen.
Nach einigen Minuten intensiver multilingualer Ansprache von Seiten mehererer Touristen, von denen eine Französin sich nicht sogar entblödet hat, dem Havaristen einen Kronkorken voll Wasser vor den Schnabel zu halten, hat er sich allerdings wieder berappelt und sich ins nächste Geäst verzupft.
Heilende Hände und ein gewinnendes Lächeln.

Sonntag, Juli 24, 2011

Meine Ernennung zum Regengott...


... wurde hiermit offiziell bestätigt.

Es gibt Momente im Leben, da kann man sich nur noch zurücklehnen, lächeln, die 45er putzen und sich denken "Ach komm, watt solls... kosmisch betrachtet...", sich besaufen und hoffen, dass es am Ende wie ein Unfall aussieht.

Sonntag, Juli 10, 2011

Neues von der Organisation Todt:


Ein frakturkalligraphisches Monstrum der Sonderklasse mit mehrdeutiger Aussage aufgrund leichter Rechtschreibschwäche.

Betreten-verboten a la Albert Speer.

Und vor dem geistigen Ohr tönt in bestem Führerduktus: "Ältärn haftän för Ähre Känder!"

Donnerstag, Juli 07, 2011

Der tiefere Sinn des Leipzig

Adolfseck, das
An einer Strassenkreuzung gelegener Jugendclub in einer der finstereren Viertel von Leipzig, vor dem man mit seiner schrottreifen, mit aufgebrezelten Punks und Gothics vollbesetzten Rostlaube auf dem Weg zu einem „The Cure“-Konzert punktgenau liegenbleibt.


(http://labenz.texttheater.net/A)

Sonntag, Juli 03, 2011