Dienstag, April 18, 2017
Vom Osterei zur Lombardei
Aber so lernt man Seiten des Landes kennen, die man sonst so nicht sehen würde. Was das wert ist, ist natürlich fraglich.
Nach kaum 9 Stunden gedeihlicher Fahrt wurde das Ziel erreicht. Varese nebst Lago. Eher unspektakulär, dafür authentisch.
Katzen sind ein Thema. Überall. Auch in Mailand. Wussten Sie, dass die Gestaltung der Türme der Mailänder Festung die Vorlage für diejenigen des Kreml waren?
Mailand liegt ja bekanntlich direkt am Lago Macchiato, welcher in Ufernähe als Brutgebiet vieler Reicher gerade in der schönen Paarungszeit hohes Ansehen genießt. Ein Paradies für Naturbeobachter, die hier das Verhalten freilebender Millionäre ungestört beobachten können.
Mittwoch, April 12, 2017
There she goes...
... meine geliebte Winterschlampe!
Als 1-Winter-Auto geplant, zeigte sie dann doch Nehmerqualitäten und fuhr uns mehrfach durch die feindliche Schweiz, das grimme Österreich, die Gemarkungen des Erbfeindes, wie da sind Alpen, Provence, Elsass und Lothringen! Zum Teil unseres Lebens wurde sie und mancherlei Anteilnahme teilhaftig, die sich Julia nur in kühnen Fieberträumen ausdenken konnte.
Klar, es gab den "die Antriebswelle aus Gold und Adamant"-Zwischenfall. Doch nachfolgende, ins extreme gehende Genügsamkeit, sollte diesen einmaligen faux-pas mehr als ausgleichen.
"Nissan", so nannten wir dich, nie hast du es zu einem possierlichen Kosenamen gebracht. Leider! Doch dennoch unvergesslich wirst du uns bleiben. Kühner Expediteur in arge Gefilde, verlässlicher Hort an den kalten Küsten Hollands, Gemach und Bettstadt auf mancherlei Campingplatz.
Machs gut, Jörn wird ein Gnadenbrot dir reichen, zart und weich, in Milch getränkt und ohne Rinde oder Kruste.
Ein bess'rer Ort!
Fa(h)re well!
Montag, April 03, 2017
Samstag, Februar 04, 2017
Mittwoch, Januar 18, 2017
Der Neue Job oder: Denken mit der Zirbeldrüse
Außer mir vielleicht.
Denn, sehn wir von der völligen Sinnlosigkeit abhängiger Beschäftigung mal ab, so stellt sich doch eine Frage:
DARF denn mittlerweile jeder Hansel, der früher ne Kneipe am Bahnhof aufgemacht hätte, heute eine Personalvermittlung aufmachen? Ist das so ne art Auffangjob für Sozialversager, die es nich mal in Pirna zum Hakenkreuzdesigner geschafft haben? Gibts nicht langsam mehr Vermittler als zu Vermittelende? Sollten wir uns nicht lieber langsam drauf freuen, dass Trump demnächst die Murmel aus dem solaren Orbit pustet?
Also ich tu's!
"Gooott, is das flach hier. komm, n-Ggrur-aHhag-grUU, lass uns hier bleiben, hier schleicht sich kein Säbelzahn und kein Neandertaler an. Hier is so flach, hier können wir sehen, wann die Gletscher kommen. Komm, bring mir mal unser KochGESCHERR (und so entstand der Name!), ich mach uns mal n Klops, und danach baun wir hier n Glockenmuseum."
"Papaaaaaa, wir wollen unbedingt ins Moormuseum. gehst du mit uns ins Moormuseum? büttäääääää! MOORMUSEUM!!!! Moormuseum is sooo cool!"
"Sonntags fahren wir gern nach Dülmen. Nicht, dass es dort anders wäre als in Borken oder Gescher, aber wir sammeln Umlaute und ansonsten gibts da nich viel bei uns."
User Ali Ali kommentierte dazu in der letzten Woche:
***** - "Weil man gut Freier kann"
Vastehse? Schnitte, wie Mädchen. "Geile Schnitte" ging natürlich auch. Wär sogar fast besser. Mehr Doppeldeutigkeit pro Konsonant!
Dienstag, Dezember 13, 2016
Wunderwelt Why?nachten: Wohlfühlpantoffeln
Ich frag mich doch, warum man das so betonen muss.
Gabs früher, oder gibt es vielleicht heute noch so etwas "Folterpantoffeln", "Unwohlpuschen" oder gar "Leidlatschen"? "Peintoffeln", wenn man so will? Muss man in der Werbung also in strikter Abgrenzung, wenn man die Latschen ohne innenliegenden Stacheldraht gefertigt hat "Wohlfühlpantoffeln" nennen, um ja keine Verwechslung aufkommen zu lassen?
"Schatz, hast Du mir auch die Pantoffeln mitgebracht, die's grad bei Aldi gibt?"
"Ja, Liebling, ich hab die mit rostigen Nägeln und mit giftigen Skorpionen genommen!"
"Ach Schatz, ich wollte doch die aus weichem Frottee und der anti-rutsch-Sohle, die so schön warm geben im Winter!"
"Ach du wolltest WOHLFÜHLPANTOFFELN? Ja Liebling, das hast du nicht gesagt, woher sollte ich wissen? OK, ich geh sie umtauschen, aber sei nächstes Mal ein wenig präziser!"
oder so?
"Wir hätten da noch die Pantoffelmodellreihe "Abu Ghureib" mit offenliegenden Kabelenden, die immer mal wieder einen behaglichen Stromstoß abgeben und -natürlich- mit der bewährten innenliegenden, doppelseitig verrosteten Natodrahtapplikation für tiefgreifende Fleischwunden mit sicherer Infektion. Als Sonderausstattung, aber extra zu beziehen, wäre da noch usnere Sepsiseinlage lieferbar, die nicht immer, aber doch regelmäßig zu einem extrem langwierigen und schmerzhaften Tode führt."
"Perfekt, DIE nehmen wir. Und zweimal die Einlagen in 43 für die Stiefel. Danke!"
Samstag, November 26, 2016
Ein Monat noch...
... bis Why?nachten und immer noch kein "Last Christmas" von Wham.
Ein gutes Jahr!
Donnerstag, November 10, 2016
Des hawwe mer ned gewolld... eschd ned...
Ich spreche hier -hoffe ich- für alle meine Mitpfälzer. Auch und zuallererst für die Kallstadter.
Kallstadt, ein ehemals unbelastet idyllisches Dörfchen in der Nähe von Bad Dürkheim. Wer hätte ahnen können, dass Kallstadt dereinst in einem Atemzug mit Braunau am Inn, Shaoshan oder Gori genannt werden würde? Als Ausgangspunkt einer Entwicklung, angestoßen durch die Geburt eines seltenen Prädikatsarschloches wie eben, nun ja, Donald, die die Welt -mal wieder- an den Rand des verdienten Untergangs führt.
Und dessen Großeltern aus eben jenem Kallstadt stammten.
War es nicht gute Tradition über viele Generationen pfälzer Familien hinweg, den Neugeborenen und Babies, den Heranwachsenden und Jugendlichen bis in das Alter, in dem sie autonom Saufen konnten, eine gerüttelt Menge guten Weißweines in die Milch, später in den Brei, dann ins Essen zu geben, um Sanft- und Langmut ins noch formbare Wesen zu träufeln? Haben die Trumps, einmal den Sprung über den Großen Teich gemacht, damit aufgehört, sanft prügelnd und hezrlich körperlich Sanktionierend die Entwicklung der folgenden Generation zu formen, wie's in der Heimat gang und gäbe war? Dass das funktionierte und noch heute funktioniert beweisen unsere Vorzeigepfälzer Scharping, Kohl und Brüderle. Zwar aggressiv in der Einstellung, dumm zuweilen wie 2 Sack ungelöschter Kalk, aber in der Umsetzung ihrer Aggressivität derart phlegmatisch, dass keine wahre Gefahr von ihnen ausgeht.
Wie also konnte Donald derart verkommen, außer man legt die Annahme zugrunde, er wurde nicht arttypisch ausreichend präadoleszent sediert und verdroschen? Ist Donald eine Folge falsch verstandener und sinnlos angewandter modernistischer Erziehungsideale? Kommt das dabei heraus, wenn man den blöden Balg gewähren lässt, wenn man die zerebrale Entwicklung nicht durch Methylverabreichung in geordnete Bahnen lenkt, ähnlich wie ein japanischer Bonsaizüchter seine Bäumchen durch gezielte Verkrüppelung zur arboralen Kunstform drexelt?
Ethnopädagogisch haben wir Pfälzer alles möglich getan, um das zu verhindern. Dennoch tragen wir am Scheitern unserer tradierten Erziehungsmethoden wohl Mitverantwortung. Vielleicht auch hätte ein generelles Ausreiseverbot für Pfälzer der Welt gut getan, um Dinge zu vermeiden, wie z.B. die Entwicklung des Waschbären zum Schadkleinbär im Großraum Kassel.
Mögen folgende Generationen über unser gesamtpfälzisches Verschulden richten, Leid tut es uns schon jetzt.
Nochmals: Verzeihung! Ganz ganz großes Supersorry mit Zucker obendrauf!
Mittwoch, November 09, 2016
Ist sonst noch jemandem zu lachen zumute...
Freitag, November 04, 2016
Donnerstag, Oktober 20, 2016
Präsidentenwahlen in den USA 2016
Mittwoch, Oktober 12, 2016
Alt werden...
Überhaupt ist nicht nur die Örtlichkeit des neuen Bewuchses zu hinterfragen. Auch die Dicke der neuen Wollen scheint mir genetisch nicht sinnvoll erklärlich. Was hilft ein Büschel Ohrgesträuch, wo jedes einzelne Härchen für sich durchaus in der Lage ist, kleinere Vögel aufzuspießen, und somit für den späteren Verzehr aufzubewahren, oder Panzerstahlplatten bis 10 mm zu durchdringen? Wozu brauche ich Haare in der Nase, die büschelartig aus selbiger hervorstaken und bei altersbedingtem Vergessens ihrer Existenz zuverlässig jedes Stofftaschentuch zu Konfetti zerfetzen, wenn man sich mal die Nase putzen will? Wozu brauche ich wild wuchernde Augenbrauen, die mir das Aussehen bayrischer Politpotentaten verpassen, aber zu sonst nichts nütze sind; nicht mal zum Auffüllen der Lücke, die ein zurückweichender Haaransatz hervorruft? Und dann Brusthaare! Deren Nutzen im Alter jenseits der 40 ist generell in Frage zu stellen! Diente Brusthaar dem im Safte stehenden Jugendlichen zumindest in manchen Regionen dazu, quasi als Potenzbeweis, paarungswillige Frauen in den jeweils präferierten Beischlafort zu locken, ist es in dem Alter, in dem man zwar meist über eine permanente Lebensabschnittsgefährtin verfügt aber schon lange einer zuverlässigen Libido verlustig ging, völlig frei von Nutzen. Spärlich würmelnd krusselt sich das kapilare Äquivalent zu Flechtenbewuchs auf der schmalen Brust und versagt völlig bei dem Versuch, den derart behaarten Mann auch nur ansatzweise wie Sean Connery in "James Bond jagt Dr. No" aussehen zu lassen, der es mit an- und entsprechender Brustmatte geschafft hat, die durchaus begehrens- und begattenswerte Ursula Andress aus dem Wasser und ins Bett zu scheuchen.
Die Frage ist doch folgende: Warum macht der Körper das? Wozu nutzt es? Welchen Vorteil verspricht sich der greisende und dem Verfall anheimfallende Balg davon? Ist es die Hoffnung auf mehr Wärme? Brauche ich warme Ohren im Alter, und warme Augen und Nasen? Und warum fällt dann aber gleichzeitig das bisher zuverlässig wärmende Haupthaar aus? Oder ist es, wie ein Kollege derart befragt antwortete, dafür eingerichtet, um alte Männer hässlich zu machen, damit auch die Jüngeren noch eine Frau abbekommen und damit der mit dem Alter einhergehende Vorteil höherer finanzieller Potenz kompensiert wird?
Darüber hinaus befürchte ich, dass der Körper perfide auf die Versuche reagiert, sich des gerontischen Gestrüpps zu entledigen. Und zwar durch vermehrten Nachwuchs. Hab ich mir gerade die dornendicken Stahlstifte aus den Brauen gefräst, wachsen mehr und längere innerhalb von 2 Wochen der Hydra gleich nach und ich sehe aus wie Theo Waigel, dem ein Scherzbold im Schlaf zwei Dackel ins Gesicht geklebt hat. Soll ich deswegen aufgeben? Es einfach wachsen lassen, in der Hoffnung, es würde sich alles einpendeln? Oder soll ich meine Versuche sowohl hinsichtlich Schnittfrequenz als auch in Bezug auf die verwendeten Tools optimiren, sprich täglich beherzt das Gesicht für 2 Minuten in die Lötlampe halten bis alles Geflecht nachhaltig zu Asche verbrannt ist?
Ich bin für jeden Tipp dankbar.
Freitag, Oktober 07, 2016
Leben wie Elvis. Einst.
Das lokale Konversionsprojekt gibt sich libertär. Denn wo kann man Freiheit besser ausleben, als hinter feinstem Stacheldraht.
Samstag, Oktober 01, 2016
Kyoto Sushi Bar
Durchaus ausreichend teuer, um noch damit angeben zu können aber von recht guter Qualität, das neue Kyoto Sushi in der Fressgasse, kurz vor Kaufhof auf der linken Seite. Die Bedienung ist ein winzig klein wenig zu zügig, das Geschirr wegzutragen, aber kompensiert dies durch die unnachahmlich lispelnde Unterwürfigkeit, wie sie nur perfekt integrierte Japaner in der 3. deutschen Generation simulieren können. Dazu lecker Weldeweizen und der Abend gewinnt an Struktur. Also ich kanns nur empfehlen:
http://www.kyoto-sushibar.com/
Jetzt auch in Mannheim!
Aber wir fliegen doch lieber nächstes Jahr nach Bangladesh und schlagen den Leuten direkt auf die Fresse. Das ist ehrlicher, und man lernt auch noch das Land kennen.



























































































