... ich hab nämlich noch nich ein beschissenes Geschenk!
Dienstag, Dezember 18, 2012
Mystisches Indernet
Dies darf man getrost als Betrag zur etymologischen Erforschung des gerade in Mannheims besseren Gegenden gern verwendeten Ausspruchs "Isch kickbox disch Krankehaus!" verstehen.
Auf die Fresse, dann in Behandlung oder auch: Erst balgen, dann salben.
Montag, Dezember 17, 2012
Kryptisches Internet
Es geht um ein Paar "Rangers". Man vermutet, man weiß es nicht, aber der einsame Stern legt es nahe, dass jener Rezensent nicht wirklich zufrieden war mit dem Produkt.
Allein der Grund seiner Unzufriedenheit mag sich aus dem Geschriebenen nicht erschließen.
"es ist falsch, daß sie kämpfen;
es ist falsch, daß sie militärisch sind !
Ich habe eine Boot-Disco, Unternehmen "knightsbridge - London", Modell "gothic style"!!
Ich erwarte, dass diese Dinge von Verkäufern Italienisch, Deutsch Anbietern nicht!!!"
Oder ist es vielmehr eine Kampfansage gegen das Kämpfen als solchem und dem damit einhergehenden Gehen in militärisch anmutenden Kleidungsstücken. Und wenn ja, was hat es dann mit der erwähnten "Boot-Disco" auf sich? Oder dürfen gar nur Italiener diese Stiefel tragen, Deutsche aber ob der Verantwortung für ihre Vergangenheit nicht?
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Mittwoch, Dezember 05, 2012
Mittwoch, November 28, 2012
Die Gesellschaft zur Stärkung der Verben wünscht:
Das sieht dann so aus:
Hello
Nun kommt die hektische Zeit überall wird herum gerennnt, gesucht,
gestresst, keine Zeit, keine Nerven,
Stopp
Gönn Dir einen feinen Weihnachts Drink.
http://bemy.johansson.nu/
Warum nicht mit mir?
Ich freue mich darauf!!!
Dienstag, November 27, 2012
Es why?nachtet zeitnah...
Den gibts ab nächster Woche in jeder süddeutschen Filiale des beliebten Diskounters mit der behaglichen Einkaufsatmosphäre für geschenkte 6,99 Öre im Doppelpack zu erwerben.
Soweit, so banal.
Allein, die Frage bleibt: Was kann an einem, wahlweise zwei, Slips "festlich" sein?
Nun, wenn sich der Digital Native einer Sache nicht sicher ist, schaut er nach. Und zwar im Internet. Der Suchbegriff "festlich" reicht schon, um auf folgender Seite http://www.dwds.de/?qu=festlich die entsprechenden Informationen zu finden, welche, nach einer kurzen geistigen Konklave unter Einbeziehung beider noch aktiver Gehirnzellen, letztlich mehr verwirrt als erklärt.
So verwirrt zunächst die nomenbasierte Herleitung des in Frage stehenden Attributs "festlich". Sehen wir uns die Erklärungen zu "Fest" aber genauer an, kann man schon erkennen, dass die Bezeichnung für Aldis Damenschlüpper durchaus mit Bedacht gewählt sein mag: "Lat. festus ist wie feriae (s. Ferien und Feier) etymologisch verwandt mit lat. fenum ‘heiliger, der Gottheit geweihter Ort’ (s. fanatisch)." Na, wenn das mal nicht in die richtige Richtung geht! Gerade der Verweis auf "fanum 'heiliger, der Gottheit geweihter Ort' mag dem einen oder anderen Liebhaber des sanften Geschlechts als nachgerade poetische Verbrämung erscheinen und somit zumindest thematisch durchaus positiv konnotiert werden. Der festliche Schlüpfer, passend für den geweihten Ort, für dessen Besuch der eine oder andere durchaus gewillt ist recht deftige Eintrittspreise in den entsprechenden Etablissements zu entrichten.
Mag dies zwar schlüssig aber letztlich doch als zu weit hergeholt erscheinen, wird die konkrete Erklärung des fraglichen Attributes doch noch eindeutiger: "festlich Adj. ‘feierlich, in fröhlicher, gehobener Stimmung, nicht alltäglich’ ". Was aber nun sagt uns dieses? "Nicht alltäglich" kann auf den ersten Blick bedeuten, dass der Slip eher etwas für die hygienisch robustere Dame ist, will meinen, er wird nicht alltäglich gewechselt. Diese Bedeutungsverengung kann aber getrost zur Seite geschoben werden, weil sie a) despektierlich und b) zu ekelig ist, um konsequent zu Ende gedacht zu werden. Bleibt also "feierlich, in fröhlicher, gehobener Stimmung". Das führt zum positiven Ende, ist doch jenes Bekleidungsstück also nur dann zu tragen, wenn sich die Trägerin in gelöster, bzw. hoher Stimmung befindet und sich darob auch umso leichter von ihm trennt, um dem dann nicht mehr allzu streng nach unten geneigten Gatten oder gerade verfügbaren Galan den Zutritt zum geweihten Ort zu ermöglichen.
Ob und wieweit das ganze nun "nur" zur Weihnachtszeit gilt, die zeitlich enge Verknüpfung des Angebots mit der Feier der 2012 Jubiläums anlässlich der Geburt des Sektengründers legt dies ja nahe, oder aber zu anderen "festlichen" Ereignissen auch opportun erscheint, ist wohl jeder Trägerin anheim gestellt. Vielleicht nur begrenzt durch die Haltbarkeit des Produkts als solchem.
Festliches Adventsficken also!
Donnerstag, November 22, 2012
Durchsage zum IC 0815...
Diese doch recht einfache Aussage ist auf so vielen Ebenen falsch, widersprüchlich oder lächerlich, das man sich gezwungen fühlt, die Grenzbereiche des mit unserer Sprache Ausdrückbaren zu erforschen, um diese völlige propagandistische Verlogenheit zu ergründen.
Im übrigen hoffe ich dabei neue und interessante Pejorative zu erfinden.
Zum Thema. Warum ist o.g. Aussage falsch?
- Die Anrede
"Bahnreisende" ist ein vielfach verwendeter, und von diesem kompetenzfreien Rudel sinnloser Irrer, die man gemeinhin als "Bahnpersonal" kennt, zum Zwecke der Verschleierung eingeführter Begriff, um von den Tatsachen nicht nur abzulenken, sondern diese, also die Wahrheit, mit diesem Begriff zu erwürgen.
Der "Bahnreisende" tut und ist viel, aber eins ist er nie und nimmers: Reisender. Wir Bahnopfer werden manchmal verschoben, verfrachtet und, wenn wir glück haben, überrollt, aber noch nie ist ein fühlender Mensch mit wachem Geist und offenem Herzen mit der Bahn "gereist".
Bahngestützte Mobilitätsversuche sind immer eine Geschichte des unverschuldeten Scheiterns. Unverschuldet vom Reisenden, was die völlige Falschheit des Begriffs impliziert. Es müsste somit vielleicht "Bahnreisewilliger" oder "Der, der mit der Bahn einen Ortswechsel versucht" heißen, weil, zum "reisen" reichts nur sehr, sehr selten. So selten, dass eine "Reise" eine derart vernachlässigenswerte Ausnahmen darstellt, dass sie im Rahmen dieser Echauffage durchaus als nicht existent gewertet werden kann.
Verspätung, Ausfall, Unterkühlung und Tod durch Kreislaufüberhitzung sind Termini, die die übliche Bahngeisel beschreiben. Diese Dinge bestimmen das Leben jener erbärmlichen Kreaturen, die durch zweifelhafte oder gar falsche Entscheidungen in ihrem Leben dazu verdammt sin, sich und ihre Mobilität an genau die Organisation zu verpfänden, die dieser Aufgabe erwiesener Maßen nie, niemals nicht und unter keinen Umständen, selbst wenn das Jesuskind selbst vom Himmel stiege und den IC mit göttlicher Macht über die Schienen trüge, Herr würde. Somit würde sich als passende Attribuierung "Bahnopfer" oder "Bahngeschädigter", aber niemals "Bahnreisender" anbieten. Das ist Propaganda, Lüge, Augenwischerei, wenn nicht gar üble Nachrede. - "Müssen uns drauf einstellen"
Müssen? Auf den ersten Blick, vielleicht. Aber müssen wir wirklich? Frei nach dem geflügelten Wort, man müsse nur eins im Leben, nämlich sterben, kann auch hier relativiert werden. Wir "müssen" nicht, schon garnicht damit rechnen. In der Tat "wissen" wir Bahngeiseln. Wir sehen. Wir wissen. Wir antizipieren mit schlafwandlerischer Sicherheit. Wir können garnicht anders, als zu wissen, und das müssen wir nicht, das ist uns in unserer Eigenschaft als Bahnabhängiger immanent. Das Bahnopfer "weiß". Es weiß nicht warum aber es weiß, quasi freiwillig, aufgrund äonenlanger Erfahrung, gezeichnet vom Schmerz der Entbehrung und Erfahrung, dass alles, was die Bahn ankündigt, mit Ausnahme der in Aussicht gestellten Preiserhöhungen, nicht oder wenn, zu spät eintreten wird. Das fängt schon mit dem ältesten aller Bahnwitze an: "Abfahrt: 9.45". In Variationen auch nachzulesen an jedem Bahnhof. Ist es denn nicht so, dass ein Zug, wann auch immer, IRGENDWANN abfährt, aber niemals, völlig ausgeschlossen, physikalisch unmöglich, zur angegeben Zeit, also hier um 9.45? Wenn die Bahn also sagt, zum Winter gäbe es neue Züge, dann ist nur eins gewiss: Diesen Winter nicht! Vielleicht in Argentinien, ja. Aber dort ist dann ja auch Sommer. Aber hier? Im Winter? Neue Züge? Niemals! Und möge der Teil meines Gehirns verdorren, der auch nur eine mystel Sekunde gewagt hatte zu hoffen. Einstellen? Warum? Wenn wir schon nicht reisen, so können wir doch eins: In die Zukunft schauen. Wir wissen, wann ein Zug nicht fährt. Wir wissen, wann die Heizung geht (Sommer), wir wissen, wann die Klimaanlage ausfällt (auch Sommer), wir wissen, was mit den Dümmsten unseres Nachwuchs geschieht (normalerweise Lokführer, falls zusätzlich soziologischer Autismus diagnostiziert wurde Zugbegleiter, wenn dann noch faschistisches ADHS hinzukommt Bahn-Security-Mitarbeiter). - "Im Winter"
Natürlich im Winter! Wann auch sonst? Wie unter 2. erwähnt: Wir wussten das. Im Sommer droht der Hitzestau und kaputte Klimaanlage. Das alles ist aber aufgrund der doch meist recht milden Sommer ein eher seltene Todesursache und betrifft dann auch nur eine weitere Randgruppe der Gesellschaft, die Rentner. Und ob die nun heute oder erst in 2 Jahren sterben, ist soziologisch gesehen eh Wurscht. Aber Winter, Winter ist gut. Winter ist, wenn schon nicht kalt, so doch dunkel, nass und per se "bäh!". Da kann man auch nicht zur Not mal laufen, oder sich ein Fahrrad klauen, um die Reststrecke zu bewältigen. Im Winter hat uns die Bahn am Arsch, da sind wir am wehrlosesten. Keine Alternativen! Und komm mir jetzt keiner mit "Ei dann fahr doch mim Auto!", darum gehts hier nicht. Und Fahrrad fahren nur die Härtesten, dann aber auch oft nicht weit oder mehr als einmal. Laufen fällt auch aus weil sich das als Fortbewegungsart für Strecken größer 100 Meter einfach nicht durchgesetzt hat. Also Bahn. Und die Bahn weiß das. Sie weiß, dass wir nicht mehr anders können. Dann gibts keine Gnade mehr, dann packt sie das Mengele'sche Experimentierhandbuch auf, schlägt die Seite "Kälteexperimente" auf und lässt ihrer kranken Phantasie freien Lauf. Leiden sollen sie, die auf sie Angewiesenen. Lungenemphyseme, Kältepickel, kältebrandabfaulende Zehen und ganze Gliedmaßen, Augen, die in den Höhlen vereisen. Das und nichts weniger will sie uns antun, "Die BAHN". Zum Glück haben wirs ja vorher gewusst. Das ändert nix, aber es tut gut, bestätigt zu werden. - "Mehr Zugausfälle und Verspätungen"
Gut, das ist jetzt fast zu einfach. Die Bahn kann nur eins: Nichts. Und sogar das meistens zu spät und dann auch nicht immer. Die Frage, die sich stellt, ist aber doch eher mathematischer Natur. Wenn die Bahn nie dann fährt, wenn sie sollte, und dermaßen oft ausfällt, dass der Ausfall die Norm ist, wie kann sie dann überhaupt fahren und wenn ja, womit? - Fazit
Lasst uns, ihr Bahngeiseln, einmal noch mit der Bahn "reisen". Planen wir einfach mal 3-4 Tage im Winter ein, um von hier nach Berlin zu fahren. Fahren wir zum dortigen Glaspalast, dem Hauptquartier, dem Zentrum des Bösen. Lasst uns dort warten, bis diese Managerkarikatur von Grube ankommt, und lasst uns ihn, nein, nicht töten, aber foltern. Wir nehmen ihm Führerschein, Chauffeur, Pilot, Limousine und Privatjet, und geben ihm seine eigene Medizin zu kosten. Mit einem Schild um den Hals "Nur Loser fahren Bahn" (das sollte in etwa so wirken wie das Schild, das Bruce Willis am Anfang von Die Hard 3 tragen musste) muss er einen Monat lang Regionalexpress fahren, 24 Stunden am Tag, nur gekleidet mit jenem Schild, nur sich ernährend von dem, was er in den Speisewagen dieser Züge findet, nur angewiesen auf den kleinen Trost mitmenschlichen Kontakts, den Lokführer Honk, Zugbegleiter Fritzl und die Kameraden Adolf und Heinrich vom Bahn-SD zu spenden bereit sind.
Und sollte er wider erwarten, dies überleben... tja dann... dann gibts einfach noch eine aufs Maul. Aber von vorne, damit er weiß, woher's kommt.
Mittwoch, November 21, 2012
Montag, November 19, 2012
Spannend
Doch was sagt uns folgende Aussage von SpannbetttuchuserIn "BriZta":
Optische Mäuse haben teilweise ein Problem mit der Oberfläche (ist vielleicht garnicht so irrelevant.
Ich habe ungefähr 5 Minuten über diese prekärsprachliche Pretiose grübeln müssen, bis ich drauf gekommen bin, was das bedeuten könnte. Aber ich bin ja auch nach Aussage der meisten, die mich kennen, "ein bisschen doof".
Mittwoch, Oktober 17, 2012
Was macht eigentlich...
Bis zu 10 Knoten die Stunde!
Nach der Pleite des Moskauer Staatszirkus und dem Zusammenbruch des russischen Zarenreichs sehen sich nun auch ehemals renommierte Artisten und Verdiente Volkskünstler der UDSSR mit der Notwendigkeit konfrontiert, alternative Einnahmequellen zu erschließen.
So muss sich nun auch der weltberühmte russische Staatsclown Oleg Popow in der Fußgängerzone der mallorcinischen Hauptstadt ein karges Zubrot zu seinem dürftigen sozialistischen Ruhestandsrubel dazuverdienen. Als "Payaso Heinz" gibt der ehemalige Star der Manegen von Dnepropetrowsk bis Nowotscherkassk heute den Raucherpausenclown, faltet Kondome zu Pudel für gelangweilte Touristenkinder und putzt in seiner Freizeit unsichtbare Glasscheiben.
Ein trauriger Clown in einer traurigen Welt. Die Krise ist angekommen.
Dienstag, Oktober 16, 2012
Mittwoch, Oktober 10, 2012
Alltag bizarr...
Ich bin für jeden Deutungsansatz offen. Aber der erste, der mit dem "Nighthawks"-Vergleich ankommt, bekommt von mir den Orden für "Äußerste Gerissenheit" am rosa Schlüpfer.
Innovation, ich erwarte Innovation!
Dienstag, September 04, 2012
Freitag, August 10, 2012
Uff de Vochelschdang
Heute und morgen findet in Mannheim und Umgebung der sogenannte "Sommer 2012" statt. Wer es multikulturell mit einem Hauch von Wolgastrand mag, verbringt die beiden Tage am Vogelstangsee. Kyrillisches Kindergeschrei untermalt von satten 5000 Watt "Best of Bushido sings Hermann Hesse" aus die den See säumenden 3er BMW und das rhythmische Zisch-Plöerps-Schlrrps-Böörp dutzender durstiger russischer Männerkehlen lassen eine Stimmung erstehen, die dem Ausdruck "Urlaub auf Balkanien" eine ganz neue Tiefe verleihen.
Montag, August 06, 2012
Brüssel
Dienstag, Juli 24, 2012
Deichkind: Befehl von ganz unten
Die Platte ist raus seit... eher schon länger. Die erste Singleauskopplung 'Leider geil' geht mehr so Richtung 'Fips Assmussen rappt Hans Albers', bekommt auf der nach oben besoffenen Promilleskala immer noch respektable 1,3 und 3 Monate Lappenentzug. Weniger wegen überragender Musikalität als für textuelle Diversifikation.
Doch wie kommt ein ausgewiesener Schöngeist dazu, das gesamte Oevre zu erwerben? Ganz einfach: Die Platte macht Laune. Eignet sich My Dying Bride eher zum gemütlichen Massensuizid am verregneten Herbstabend ist es doch gleichzeitig eher krampffördernd, wenn man sich am Strand gepflegt das Großhirn massieren möchte.
Dabei ist es aber auffallend, dass bei zufällig befragten Passanten die spontane Reaktion immer die selbe ist: "Deichkind? Das sind doch diese gecasteten Prolokids mit schlechter Musik aber orgiastischen Live-Auftritten?". Möglich. Eine gewisse RTL2 orientierte Zielgruppenausrichtung ist auch nicht gänzlich von der Hand zu weissen. Dennoch gibt es auch Titel wie "Der Mond", der einfach nur ziemlich schöner Electromumpf ist, irgendwo zwischen Ich und Ich.
Tja, und dann gibt es 'Die rote Kiste', die man in der Tat nur schwer irgendwo unterbringen kann. War das noch Punk oder einfach nur so daneben?
Warum soviele Buchstaben nur weil ich mir die Platte gekauft habe?
Naja, einfach: Es ist mir peinlich. Die Platte ist peinlich. Sehr. Deichkind geht garnicht und ist peinlich... aber...
... leider geil.






























