Montag, August 06, 2012

Brüssel


Brüssel besticht durch ein beschauliches Nebeneinander neuester und schrecklichster Architektur im Stile des stalinistischen Art Gulag. 
Der gepflegte Hinterhof genießt bei Belgiern einen ähnlichen Stellenwert wie der Rasen des Engländers.
Schräg.
Belgisch-katholische Kanzel in der Kathedrale
Basrelief zum Gedenken an die belgischen Nationalkrankheiten: Beidseitige Claviculafraktur, Nackenstarre und rechtsseitiger Hörsturz
Invader Pis, direkt neben dem bekannteren Manneken Pis.
Trotz nicht unerheblicher Größe schwer zu finden: Das Atomium.

Dienstag, Juli 24, 2012

Deichkind: Befehl von ganz unten

Die Platte ist raus seit... eher schon länger. Die erste Singleauskopplung 'Leider geil' geht mehr so Richtung 'Fips Assmussen rappt Hans Albers', bekommt auf der nach oben besoffenen Promilleskala immer noch respektable 1,3 und 3 Monate Lappenentzug. Weniger wegen überragender Musikalität als für textuelle Diversifikation.

Doch wie kommt ein ausgewiesener Schöngeist dazu, das gesamte Oevre zu erwerben? Ganz einfach: Die Platte macht Laune. Eignet sich My Dying Bride eher zum gemütlichen Massensuizid am verregneten Herbstabend ist es doch gleichzeitig eher krampffördernd, wenn man sich am Strand gepflegt das Großhirn massieren möchte.

Dabei ist es aber auffallend, dass bei zufällig befragten Passanten die spontane Reaktion immer die selbe ist: "Deichkind? Das sind doch diese gecasteten Prolokids mit schlechter Musik aber orgiastischen Live-Auftritten?". Möglich. Eine gewisse RTL2 orientierte Zielgruppenausrichtung ist auch nicht gänzlich von der Hand zu weissen. Dennoch gibt es auch Titel wie "Der Mond", der einfach nur ziemlich schöner Electromumpf ist, irgendwo zwischen Ich und Ich.

Tja, und dann gibt es 'Die rote Kiste', die man in der Tat nur schwer irgendwo unterbringen kann. War das noch Punk oder einfach nur so daneben?

Warum soviele Buchstaben nur weil ich mir die Platte gekauft habe?

Naja, einfach: Es ist mir peinlich. Die Platte ist peinlich. Sehr. Deichkind geht garnicht und ist peinlich... aber...



... leider geil.

Montag, Juli 23, 2012

Kinners, wie die Zeit vergeht...

Heute vor genau einem Jahr hat sie sich die Flügel angeschnallt:




Donnerstag, Juli 05, 2012

Das Higgs-Boson














(Abb. ähnlich)

Donnerstag, Juni 28, 2012

Alle Neune...

... verbraucht.

Zeit war's, nach 24 Jahren.


Wir sehn uns, wenn "die anderen" Recht behalten.

Donnerstag, Juni 21, 2012

Blitzdings

Cirka 300 Bilder, fast 7 Gigabyte, 5 Treffer... 

 Den besten gleich zuerst. Julia am Auslöser, das Glück ist mit den... Tüchtigen!
 Der Trick, um diesen doch recht flinken Teilen beizukommen war,
 bei ganz winziger Blende...
 wie Depp eine Langzeitbelichtung (4-6 Sekunden)...
 nach der anderen zu schießen.
Es geht besser... aber für den Anfang... kann man das lassen.
Sag ich mal so.

Montag, Juni 11, 2012

Partypatridiotismus

Zuviel deutsch macht blind
Und während ich noch diese textil gewordene nazionalchauvinistische Hybris kontemplierte, stürzte ein kleines, schütter gescheiteltes Männlein aus der Tür des Hauses und adressierte mich mit sowohl überschlagender Stimme als auch "r". "Värrrlassen Sää soforrrtt mein Blot ond Boden, sää ungehobeltär Ontermänsch! Ond gääben Sää soforrrtt die Bäldär häraus!". Kurz konsterniert doch letztlich bemüht eloquent blieb mir nur zu retournieren: "Gemach, gemach, Herr Oberwortschwallführer, ich befinde mich noch immer auf dem Volksgenossensteig! Und das Recht am Bild ist mir eigen!".

Nun wars an ihm, konsterniert zu sein und in Anbetracht meiner nicht unerheblichen körperlichen Dominanz gab er sich kulant und schaltete einen Gang zurück. "Darf äch fragen, warum Sää mein Haus fotografiert haben?" fragte er unter eklatanter Missachtung der korrekten Vergangenheitsformbildung. "Mich beeindruckte diese mutig zur Schau gestellte Landesliebe, das verdient Respekt und Hochachtung und das wollt ich der Welt zeigen, auf meinem Blog, allen beiden Lesern!" erwiderte ich wahrheitsgemäß. Und damit muss ich wohl den senilen Nerv getroffen haben.

"Äs äst eine Schande, dass ein rechter Deutscher nor alle zwei Jahre seinem berechtigten Nationalstolz Ausdrock värleihen kann! Nor zur ÄM odär zor WÄM kann man in däsäm zeckenverseuchten Land Flagge zeigen! Ein kleiner Wämpel, und schon schauen einen die Leute schräg an. Äs äst eine Schande! Schade nor, dass man än däsen modärnen Zeiten nor diese Schandfahne erhält, mir pärsönläch wär das 1939er Modäll ja lieber, das kennt ja auch der Pole noch recht gut! Darf man dänn heute nächt mähr Stolz sein, auf sein Land? Auf das, was wär ärreicht haben? Goethe, Schiller, Bääthofen, Mozart... das moss ons där Rosse doch ärst mal nachmachen!"

Was blieb mir da anderes übrig, als ihm Recht zu geben. Weil, ist es nicht so? Es ist ja schon ein Problem, in dieser Republik, die noch immer ächzt unter der Last einer Geschichte, die ja eigentlich nicht die ihre ist, denn immerhin haben wir ja nur die Befehle eines Österreichers befolgt, auf die Zufälligkeit der Geburt innerhalb eines volatilen Staatsgebildes stolz zu sein. Auch darauf, was wir alles erreicht haben. Jeder von uns, ganz persönlich. Für das Land, die Leute, von der Maas bis an die Memel, von dem Etsch bis an den Belt.

Und überhaupt sind die Amerikaner ja auch nicht besser, die haben ja die Indianer umgebracht und die hängen ja auch alle 2 Minuten ne neue Fahne raus und sind auch noch stolz drauf, nur wir Deutschen dürfen das nicht, weil uns keiner glaubt, dass wir auch nazionalstolz sein können, ohne gleich Farbige durch Dresden zu jagen und sie dann in in den Randstein beissen zu lassen, ausserdem sind das nur Einzelfälle. Und die Russen haben das Wort "Pogrom" ja erst erfunden. Menno!

"Sää haben dä Sätuation sähr rächtig beschrieben, jonger Mann!", meinte mein vergreister Gesprächspartner. "Ond wägen all däser länken Hätzer kann ein altegedienter Kamerad nor noch im Schotze däser Sportärreignisse zeigen, wo sein Härz schlägt! Ond auch dabei wärd man noch bähindert, hat mir doch so ein kleiner Sozialist in der Nacht alle Fähnchen an meinem Opel abgeknäppst, där kleine Itzik! Nächts äst mähr sicher!"

Morgen hol ich mir so ne Schland-Socke für den Aussenspiegel. Die kann man nicht abknipsen.

Wie Geil!

Samstag, Juni 09, 2012

Montag, Juni 04, 2012

WGT 2012 - I : Haujobb (Konzertbilder)

Einige Anmerkungen hierzu: Der Mann mit der Mütze ist weder Bundestrainer noch Kassenwart beim Kleingartenverein "Zum Gedenken der Deutschen Tulpe", sondern tatsächlich Sänger o.g. Kapelle. Weiters muss man den Buben aus Leipzig an dieser Stelle recht herzlich gratulieren: Vortrag und Art des dargebrachten Liedgutes waren über die Maßen angenehm und gelungen. Hätt's einen "Like"-Button gegeben, ich hätt ihn gedrückt.

Donnerstag, Mai 10, 2012

Im Zug (mal wieder)

Sie, vielleicht irgendwas um die 16, auf dem Sitz hinter mir, zu ihrem Freunding:

"Isch hab so viele Freunde, aber ey, isch kenn die alle net!"

Montag, Mai 07, 2012

God Bless America


                                    



Mittwoch, April 11, 2012

Ja, DREI!

Jahrelang habe ich gesagt: Es gibt keinen vierten Teil. Jahrelang wehrte ich mich gegen die Aussagen verwirrter Geister, "der Film is doch garnet so schlecht"! "Welcher Film?", frug ich verwirrt? "Der vierte 'Alien'", war die abstruse Antwort. Es gibt keinen vierten Alien. Genausowenig, wie es einen fünften Beatle gibt.

Und Spiegel.de, das wohl weiseste aller Nachrichtenmagazine gibt mir Recht.

3

3 Teile

3 Teile einer Geschichte

TRIlogie

Ich zitiere: "11.04.2012 - Mehr als 30 Jahre nach der Uraufführung der "Alien"-Trilogie legt Ridley Scott nach: Mit seinem neuesten Film "Prometheus - Dunkle Zeichen" erzählt der Regisseur die Vorgeschichte des Science-Fiction-Spektakels."

 Tötet Jean-Pierre Jeunet!

Donnerstag, April 05, 2012

Dienstag, März 27, 2012

London 2012

Donnerstag, März 22, 2012

The Unseen Monuments

Zwei Dinge wollte ich unbedingt sehen: Die HMS Belfast (DM hat da mal ein Video gedreht) und die Battersea Power Station (Pink Floyd hat da mal ein Schwein fliegen lassen).

Beides momentan der Öffentlichkeit nicht zugänglich. We apologise for any inconvenience this closure may cause.


Und dann gibt es immer noch Menschen, die meine pessimistische Grundhaltung monieren. Ich solle das Leben doch positiver sehen. Es sei doch alles garnicht so schlecht. Ich stünde mir mit meiner Miesepetrigkeit selbst im Weg. Wenn Gott mir Zitronen gibt, soll ich eben Limonade machen.

AM ARSCH! ICH KOMM JA JEDEN TAG HIER VORBEI!

Mittwoch, März 21, 2012

Im Zweifel: Links

Bekannt: Engländer fahren auf der falschen, der linken Seite. Gerade für einen rechten Deutschen eine immer wieder dramatische Erfahrung.

Nicht so bekannt: Engländer laufen auch auf der falschen Seite. Beim Verlassen der Metro-Station biegst du frohen Mutes rechts um die Ecke und ka-bongst full-force-ahead in den hinter der Ecke lümmelnden Briten, der dich darob unflätigst mit Cockney eindeckt. Das gleiche gilt für Treppen. Man benutzt die linke Treppenseite; ist die Treppe mittels Geländer zweigeteilt, die linke Seite der linken Seite.

Unlogisch: Beim Rolltreppenfahren muss man rechts stehen und links gehen.

Dienstag, März 20, 2012

Sorry, wea is leij-ses-ta-skwer?

Big Ben (im Hintergrund)
Eine Ikone des internationalen Tourismus ist und bleibt der Schräge Turm von Westminster. Menschen aus aller Welt kommen extra für diesen Anblick nach London. Über den visuellen Aspekt hinaus verfügt diese weltbekannte Vorlage für Staubfänger aller Größen über ein weiteres Alleinstellungsmerkmal: den charakteristischen Glockenschlag. Punkt plus/minus ein Weniges zur vollen Stunde ertönt der in allen Ecken der Welt bekannte Bronzehall, dessen Tonfolge einst zur Krönung Sebastian des Überbissfreien komponiert wurde und rükwärts abgespielt den Refrain von  "Ich hab ne Zwiebel auf'm Kopf ich bin ein Döner" ergibt.

Die nationale Fauna verfügt nicht über die landestypische Zurückhaltung und neigt zu übertriebener Niedlichkeit. Schlimm genug, das hier beim Futtererwerb abgebildete Tier ist mitnichten ein Eich-, sondern ein Grauhörnchen. In London ebenso ursprünglich wie Camden-Market, verdrängt das Grauhörnchen das eingeborene rote Eichhörnchen. Warum es das tut ist bisher unbekannt.

Sonntag, März 18, 2012

Londinium...

... "Sheperd's Bush" ist ein wenig wie Ludwigshafen oder Kassel, nur ohne deren beeindruckende Architektur. "Arbeiterviertel" darf hier gerne als Euphemismus verstanden werden, aber vielleicht bin ich auch ungerecht, und es liegt nur am doch recht britischen Wetter, dass der Ersteindruck doch etwas sachlich ausfällt.

Immerhin scheint auch hier der Apostroph einer eher willkürlichen Grammatik zu gehorchen, welches dem Aufenthalt ein heimeliges Flair gibt.

Für Sonntag ist Vormittagssonne angekündigt. Man wird sehen, ob das den maroden Tenor aufhellt. Nachmittags soll das Nationalwetter allerdings wieder übernehmen. Der Londoner ist stolz auf seine Traditionen und pflegt sie wie ein Weltkriegsveteran seine Verwundetenabzeichen. Dass hierzu auch die strikte Einhaltung eines mindestens einmal täglichen Schauers der Monsun-Kategorie gehört, darf getrost als Spleen betrachtet werden, ist aber ebenso unabänderlich, wie das "Mind the gap" beim Verlassen der U-Bahn.

Camden steht an und wir sind schon gespannt wie die Kesselflicker, welche Preziosen dort auf unsere kontinentale Kaufkraft warten. Man munkelt, es gäbe dort Ausgefallenstes zu erstehen.

Mittwoch, März 14, 2012

Wie diese Plastiktobleroneteile heißen,

die man bei Aldi am Band zwischen den eigenen Einkauf und das Gerümpel des freundlich-geruchsintensiven Assis hinter einem packt, ist ja mittlerweile bekannt. "Warenteiler" heißen die Dinger ebenso unpassend wie innovationsarm.

Leute die einem eine Leberkäs-Chai flavoured Komacino-Latte verkaufen heißen heute "Barista". Das hab ich aus der Werbung gelernt. Und von unserem "Barista" in der "Lounge" unseres Büroplattenbaus. Ist wohl italienisch. Und hat keine deutsche Übersetzung. Ausser vielleicht: Barmann. Aber wer würde auf deutsch Barmann sagen? Also.

Doch wie hießen die, sagen wir mal, 1989? Ich kann mich an keinen "Barista" erinnern. Batista vielleicht. Aber der hat keinen Kaffee verkauft. Wurden die nich eigentlich immer als "hey Du" oder "Gutentageinkaffeebitte" addressiert? Also eher so ohne Berufsbezeichnung?  Nicht, dass man heute sagen würde "Gott zum Gruße, Gevatter Barista, ein koffeiniertes Heißgetränk mit Hello-Kitty-Design, bitte". Aber wenn man über ihn redet, verwendet man das Wort "Barista". "Vorhin hat mir der Barista ein Hello-Kitty auf meine Latte gemalt!". Was hätte man 1989 gesagt? "Der ... öh... " oder einfach "Heinz hat mir..." Damals kannte man die Baristas noch mit Vornamen und nicht nur unter ihrer Berufsbezeichnung, vielleicht brauchten sie die deswegen nicht? Außerdem hätte sich damals niemand getraut, schlechte Mangamotive auf den Kaffee zu malen. Hätte ja auch mangels "Crema" keinen Sinn gehabt.

Die Zunahme kaffeebezogenen Vokabulars ist erschreckend.

Hat dieser hippe Schnabeltassenklon, den hippe high Potentials mittlerweile immer und überall bei sich haben, auch einen Namen? Für ihren "Kaffee zum Gehen"? Für ihren "Coffee to go".

Diese Dinger mit Deckel, die so aussehen, als wären sie vom Regiseur eines 60er Jahre Science-Fiction-Films abgelehnt worden mit der Begründung, das Design sei zu affig-aufgesetzt futuristisch, das nimmt einem doch keiner ab. Die Dinger, die aussehen, als würden sie hergestellt von einem unheiligen Joint-Venture von Jack Wolfskin und Apple. Die Dinger, die diese penetrant unaufdringliche Lebenseinstellung atmen, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Verbindung zwischen Design und Funktionalität brutalst sublim-empathisch in die Welt zu blasen. Die Dinger, die aussehen, als hätten sie nicht ein Heißgetränk zum Inhalt sondern eine ein Heißgetränk simulierende App.

Wie heißen die? Keine Ahnung. Aber ich bin bereit eine größere Menge griechischer Schuldverschreibungen zu wetten, dass das Teil nicht einfach "Becher" heißt.

Im Übrigen glaube ich, dass "Kaffee" DER Trend des Sommers werden wird. Also normaler Kaffee. Echter Kaffee. Echter, normaler, deutscher Kaffee. Grenzaromatisiertes Warmwasser, das wir uns literweise als strafverschärfend arbeitsbegleitende Maßnahme einflößen. Natürlich wird das dann nicht mehr Kaffee heißen. Wahrscheinlich wirds irgendwas italo-amerikanisches. 

Oder einfach "Classic Kaffee"?

Die Spannung zerreisst mich.

Innerlich.

Montag, März 12, 2012

Zwei Dinge,

die Bahnfahren so unvergleichlich machen:

  1. Die fast schon merkel'sche Alternativlosigkeit dieses Geworfenseins in die selbstverschuldete Immobilität, die sich immer dann einstellt, wenn die elektromechanisierte Durchsage mit den Worten "Information zu IC xy..." anfängt. Dann beginnt man zu bereuen, dass man "damals" nicht intensiver studiert, gelernt oder geerbt hat, um sich heute zum einen den adäquaten Q7 und zum anderen die nötige Nonchalance zu erkaufen, um sich weder von solchen Begriffen wie "ökologischer Fingerabdruck" wie auch "Super 1,80€" abschrecken zu lassen.

    Bahnfahren ist nur für Assis, die kein Geld für ein gescheites Auto und Sprit haben.
  2. Die komplette Verschuldensfreiheit auch noch des größten Chaos, welches nur durch die versammelte Inkompetenz aller Beteiligter verursacht worden sein konnte. Dennoch, wen man auch fragt, niemand ist schuld.  Vom livrierten Ticketknecht bis hin zu Herrn Grube persönlich: Niemand kann etwas, am allerwenigsten seinen Job und am Ende schon erst recht nichts dafür. Frust ist, wenn man niemanden hauen kann.

    So züchtet man Amokläufer.

Donnerstag, März 08, 2012

Weltrauentag 2012: Herzlichen Glückwunsch, Mädels!

With more women in the boardroom, greater equality in legislative rights, and an increased critical mass of women's visibility as impressive role models in every aspect of life, one could think that women have gained true equality. The unfortunate fact is that women are still not paid equally to that of their male counterparts, women still are not present in equal numbers in business or politics, and globally women's education, health and the violence against them is worse than that of men.
Quelle: http://www.internationalwomensday.com/about.asp


Sonntag, Februar 26, 2012

Acadamy Awards 2012

...und wieder richten sich die Augen der Welt gen Hollywood.

Dienstag, Februar 21, 2012

Morgens im Zug...

... sitzen hinter mir zwei weitere Pendler. Vielleicht mittleres Management, vielleicht Ingenieure, höchstwahrscheinlich haben sie studiert, wahrscheinlich schon mal ein Buch gesehen, kurz, Ausnahmeerscheinungen im allmorgendlichen Heer des mobilen Sozialabschaums, der sich redlichem HartzIV-Erwerb durch Kompetenzheuchelei zu entziehen sucht.


Nachdem die zwei ihre Begrüßungsfloskeln und das rituelle sich im Schritt schnüffeln beendet hatten, ging das Gespräch Richtung Kino: Filme, die man noch sehen möchte, Filme, die man schon gesehen hat und Filme, an die man sich erinnert. Hierbei erzählte dann einer der beiden, er habe, ach, das ist gewiss schon 10 Jahre her, mit seiner Frau einen ganz einen arg schrecklichen Film im Kino gesehen. Sie hätten ja vorher die Vorschau gesehen, und da sah das nach einer interessanten Kriminalgeschichte aus, so im Stile von Agatha Christie, in einem verschlafenen Städtchen irgendwo in der Provinz, und ja, schon ein wenig gruselig, weil, es ging wohl um einen Mord, aber er mag ja Johnny Depp und überhaupt klang das sehr interessant. Dann sind sie sind halt auch reingegangen und was soll man sagen? Das war dann ein ganz schrecklicher Film, mit viel Blut und da ist die ganze Zeit ein Kopfloser durch die Gegend geritten, der wiederrum anderen Menschen den Kopf abgeschnitten hat und dann war da überall Blut und er und seine Frau hättens fast nicht ausgehalten und sie waren schlimm enttäuscht, dass das also so ein blutiger Film war. Sowas Schreckliches hätte er überhaupt noch nicht gesehen und er wüsste auch garnicht, wieso Menschen sich sowas anschauen und es war -ganz generell- arg schlimm.

"Sleepy Hollow".

Zu blutig?

Bin ich unsensibel?

Donnerstag, Februar 02, 2012

Design-Update

Dramatische Changes, neue Funktionality, ekstatische User-Experience und atemlosmachender Attention-Getter!

Bettybooze im neuen Look.

Alles neu und toll und demnächst auch als App für iPhone* und Pod, Samsung und HTC, Kreti und Plethi, Hinz und Kunz sowie in farbe und bunt.

Aber letztlich doch so vertraut! Denn: Man muss den User da abholen, wo er steht und geht!

In diesem Sinne!
Der Jörch


P.S: Die Bildansicht ist in der Tat besser. Ist recht schick geraten :)
P.P.S: Mein Dank geht an dieser Stelle an Isabelle Preiskorn. Ohne Sie wäre diese Korrektur nicht möglich gewesen. 

Dienstag, Januar 31, 2012

Frankfurt Niederrad - Friedhof


Und bunt...

Sonntag, Januar 15, 2012

Winter ist...

... wenn man trotzdem friert!

Mittwoch, Januar 04, 2012

From Monnem, with laaf... Happy 2012!

Bilder von mir. Texte vom Stadtmarketing "Quadratdemenz".

Freitag, Dezember 16, 2011

Selektionsfachkräfte gesucht (Teilzeit)/Berufserfahrung erwünscht

Gute Nachrichten für alle schuldlos arbeitslos gewordenen Kameraden. Der Odeon-Lounge Club in Würzburg sucht Verstärkung im Bereich Selektion.
Bewerbungen mit Bild erwünscht. Alter egal. Referenzen aus dem Generalgouvernement sowie ehemaligen polnischen Territorien werden anerkannt. Bei gleicher Eignung werden arische Bewerber bevorzugt eingestellt.
(Door/Entrance Area Odeon-Lounge Club, Abb. ähnlich)

Freitag, November 18, 2011

Avenue to Hell

Ich mache mir Sorgen. Große Sorgen.

Neulich hörte ich ein Lied im Radio. Das kann ja mal passieren und ist nichts, was einen beunruhigen sollte. Aus irgendwelchen Gründen, ich glaub, mein MP3-Player war leer, bin ich an so einem RadioBobDasDingRPRDasTollsteder809000erbisHeute generalenthirnten Ätherverschmutzer hängengeblieben. Einer jener peinlichen Sender, in denen sich diese sattsam bekannten dauerdurchgrinsenden Vollspackenmoderatorenimitatoren einen Zu"schuss" zu ihrer Metadonkur erkalauern.

ABER!

Das Lied fand ich toll und beim Hören dacht ich mir so, hey, das muss wohl in den 80/90ern bis Heute an mir vorbeigesungen worden sein. Weil nämlich, nach 80ern hat es sich angehört. Musikalisch. Also, harmonisch. Keine Ahnung, es klang einfach nach 80ern. Ende. Hätt ich auf den Text gehört... aber egal. Auf jeden Fall, ich hatte keine Ahnung, wer diese vermeintliche Perle wiederum vermeintlich "damals" geschaffen hatte.

Bei der grinsedrogenvernuschelten Abmoderation konnte ich gerade noch einen Teil des Namens der Band mitbekommen. Irgendwas mit "... avenue".

Zwischenergebnis, wir halten fest: Lied ist gut, wahrscheinlich alt, mir unbekannter Interpret, irgendwas mit "avenue" und auf jeden Fall wert, dem nachzugehen um vielleicht eine Möglichkeit, was Neues für den Plattenschrank zu schießen.

Das Prozedere in diesem Falle ist ja mittlerweile bekannt: Heim (ich höre nur im Auto Radio, daher "Autoradio"), Google und Youtube anwerfen, suchen, abgleichen, finden, eine halbe Stunde später wieder aus dem Koma aufwachen, in das man sich beim Hand-vor-den-Kopp kloppen geprügelt hat beim angesichtigwerden der üblen Kleinstbratzencombo, die sich hinter dem Namen verbirgt.

Kurz und knapp, die Band heißt "Sunrise Avenue" und besteht aus einem Rudel frisch beim Casting durchgefallener Kleinstkinder, die nur deswegen noch keinen größeren Erfolg haben, weil Justin Bieber als jüngster "singender" Rotzlöffel noch nicht in einen frühen Drogentod vermarktet wurde und die Sparte "übelst frisierte mit auto-tune vertonte feuchte Teenieträume" immer noch von ihm und seinen Plattenfirmenbossen besetzt ist und bis zum Stimmbruch auch bleibt.

Ich fürchte, es ist auf mein fortgeschrittenes Alter zurückzuführen. Ich kann "gute Musik" nicht mehr von "Rotze, drecksdämliche" unterscheiden. Persönlicher Geschmack ist hierbei völlig vernachlässigbar. Understatement or bust!

Heißt "alt werden" denn auch "Mainstream mögen ohne dass man's merkt"?

Der Song heißt übrigens "I don't Dance", ist sowas von aktuell und überhaupt nicht mein Ding und "Pop" und gefällt mir immer noch. Es ist zum verzweifeln.

Dienstag, November 15, 2011

Willkommen Pornouhr!

Mittwoch, November 09, 2011

Dr. غريب, oder wie ich lernte, die Behörde zu lieben



(von: taz.de, nicht aus der Rubrik "Die Wahrheit")

Dienstag, November 08, 2011

Ein letztes Bild vom Herbst

(für Lars)

Brüller! Ich lieg unterm Tisch...

Dienstag, Oktober 25, 2011

Sonntag, Oktober 23, 2011

Bilder vom Herbst






Dienstag, Oktober 18, 2011

Wunderschönes Witzenhausen

Witzenhausen ist Deutschlands kleinste und wohl auch bankrotteste Universitätsstadt. Im Bild: Das Walter-Gropius-Gedächtnis Wohnheim, Aushängeschild und offizielles Repräsentationsobjekt des Witzenhausener Studentenwerks.
Trotz räumlicher Übersichtlichkeit ist Witzenhausen durchdrungen vom Geiste studentischer Rebellion und dem immerwährenden Kampf gegen das System. Am Lehrstuhl für "Ackerbau und Inzucht" wird dem jedem Studenten innewohnenden Sinn für Opposition und Kampf gegen das System im Duktus des angehenden Agrarökonomen Ausdruck verliehen. 
Leider wurde die erhoffte Anzahl gewaltbereiter Aktivisten (15) knapp verfehlt. Zwar sprachen die Veranstalter von "einer Woge der Solidarität, die tsunamigleich die Werra stromaufwärts rauschte", doch konnte dieser Eindruck  in der geschilderten Dramatik nicht bestätigt werden. Darüber hinaus machte sich der eklatante Mangel provokant agierender Staatsbüttel negativ bemerkbar.
Wie es auch ganz allgemein um die Kohärenz der linken Kräfte in Witzenhausen nicht zum Besten bestellt zu sein scheint. So musste unlängst auch die alteingesessene linke Seele des Ortes den Kotau vor einem herzlosen Kapitalismus üben.
Die Kräfte der Reaktion dräuen bereits mit subtil illuminierter Krawallorthographie. Niemand verlässt den TREFF so, wie er ihn betreten hat.
Am Ende steht die Resignation. Witzenhausen ist angekommen.

Dienstag, Oktober 11, 2011

The Fruchtmus Testimonial

Weit haben wirs gebracht. Menschen auf Mond und sogar Mittel gegen Schnupfen haben wir erfunden. Hausmeister, die Manager wurden und Sekretärinnen, die beim Nägellackieren vor der Türe rauchen dürfen und das als Frau. Doch am Ende allen Fortschritts steht die Fruchtlösung. Nicht als homogenes Gemisch mindestens zweier Stoffe, nicht als die politisch inkorrekte Umschreibung des Begriffs "Obsternte", nein, als finaler Beleg der unterschwellig von vielen Menschen vertretenen These, dass die sogenannten "Werbefuzzis" am Besten mit der B-Arche aufbrechen sollten, mit unbekanntem Ziel Richtung weit, weit weg, um dorten mit anonymen Telefondesinfizierern einen grausamen Tod zu sterben.

Denn was eben noch Marmelade, in gehobenen Kreisen Konfitüre, plattdeutsch Kompott, unzutreffend Mus, despektierlich Obstpampe, aber niemals "FRUIT SOLUTION" genannt wurde, ist nun genau das.

Man glaubt es nicht, wenn man es nicht selbst sieht: http://www.stute-fruits.de/philosophy.html

Donnerstag, Oktober 06, 2011

1955 - 2011

Montag, Oktober 03, 2011

Mittwoch, September 28, 2011

Youtube mal wieder...

Fragt mich nich warum, aber aus irgendwelchen Gründen war ich nostalgisch unterwegs und ein Großteil meiner Nostalgie verstarb vor urlanger Zeit mit meinem Opa und, ach, was soll man sagen, der gute Mann war halt mal schon älter und lebte in jener Zeit, die wir nur von Guido Knopp kennen und die mittlerweile so lange her ist, dass man schon garnicht mehr dran glauben mag und dennoch hatten auch damals die Menschen schon Lieder und nicht alle davon waren schön doch sind einige davon heute in Deutschland verboten, was ja, wenn man mal ins möchtegern MITTELDEUTSCHE Mecklenburg-Vorpommersche-Klein-Reich schaut auch durchaus gut so ist.

Was ich sagen will, ich gebs zu, auf meiner virtuell-historischen Geschichtsstunde bin ich über's Horst-Wessel-Lied gestolpert und mir hat es fast die Brille von der schon rötlich angelaufenen Bierenthusiastennase gehauen, als ich sah, dass man das mal gerade eben so auf Youtube finden kann.

Flugs den Privaten Modus im Firefox aktiviert, ein Stoßgebet an die Jungs aus Pullach geschickt in der Hoffnung, dass mir das bei zukünftigen Bewerbungsgesprächen nicht unschön boomerangartig in die Parade fährt und dann beherzt auf den Link geklickt.

Und dann offenbarte sich die -vielleicht- unfreiwillig komische Seite des politisch korrekten Internets. Youtube verbot mir - IN MEINEM LAND- den Zugriff auf urdeutschestes Liedgut.

Doch statt Stolz auf die linksliberal-humanistisch aufgeklärte Attitüde zu sein, bekundet Youtube... dass es "ihm" (oder "ihr", man muss da ja heutzutage unbedingt gendern) leid täte, mir jenen rechten Gesang nun nicht darbieten können zu dürfen. Nicht mal einen Hinweis darauf, dass die verruchte GEMA ihre Finger im Spiel hätte, gabs. Einfach nur... "Tut uns Leid."

Tut mir echt leid, dass euch das leid tut!



Klar, Maschinen denken nicht. Auf seltsame Art und Weise lustig ist es dennoch.

NACHTRAG:

Einmal unterwegs wars natürlich nur ein kleiner Schritt hin zum Deutschlandlied in Führer's und Holger Apfels Lieblingsausprägung, der berüchtigten ersten Strophe. Lassen wir hierbei mal den historischen Aspekt aussen vor und konzentrieren wir uns auf den faschistoid intendierten Markenkern jener ersten Strophe, so rangiert diese doch unbestritten auf politisch ähnlich dünnem Eis, wie oben angeführtes H.W.-Lied. Immer unterstellt, man hat sowas wie eine demokratische Grundeinstellung. Unsere Kameraden in Pirna sehn das latürnich anderster.

Und was soll man sagen? Deutschland Deutschland über alles, über alles in der Welt, von der Maas bis an die Memel, von Herrn Etsch bis an Frau Belt ist einfach so, unzensiert, mit Untertiteln (für die lesebefähigten Faschos, 100 Treffer) und mit Bildern (für die normalen, eher unbelesenen "ich hau mal lieber drauf bevor ich was umblätter"-Faschos, 2000 Treffer).

All jene Videos sind problemlos, auch IN MEINEM LAND, verfügbar.

Den Reichsadler abgeschossen hat dabei jener -wahrscheinlich- US-amerikanische Vollhorstwessel, der die Rudimente der Sprache seiner Vorfahren ebenso unsachgemäß wie erzpeinlich ins Bild zu setzen wusste:


Das tut Youtube nicht leid.

Tja, das tut MIR leid.

Donnerstag, September 22, 2011

Und so begab es sich...

... dass es mir der sonst so betriebsame Tagesablauf gestattete, mich vom ordnungsgemäßen Zustand des Internets und seiner Applikationen zu überzeugen. Beim stochastischen Stochern in den wirtuellen Weiten dann, stieß ich auf folgende Perle musikalischen Schaffens:


Und nicht vergessen: Auch DU bist Papst!