Montag, August 06, 2012
Brüssel
Dienstag, Juli 24, 2012
Deichkind: Befehl von ganz unten
Die Platte ist raus seit... eher schon länger. Die erste Singleauskopplung 'Leider geil' geht mehr so Richtung 'Fips Assmussen rappt Hans Albers', bekommt auf der nach oben besoffenen Promilleskala immer noch respektable 1,3 und 3 Monate Lappenentzug. Weniger wegen überragender Musikalität als für textuelle Diversifikation.
Doch wie kommt ein ausgewiesener Schöngeist dazu, das gesamte Oevre zu erwerben? Ganz einfach: Die Platte macht Laune. Eignet sich My Dying Bride eher zum gemütlichen Massensuizid am verregneten Herbstabend ist es doch gleichzeitig eher krampffördernd, wenn man sich am Strand gepflegt das Großhirn massieren möchte.
Dabei ist es aber auffallend, dass bei zufällig befragten Passanten die spontane Reaktion immer die selbe ist: "Deichkind? Das sind doch diese gecasteten Prolokids mit schlechter Musik aber orgiastischen Live-Auftritten?". Möglich. Eine gewisse RTL2 orientierte Zielgruppenausrichtung ist auch nicht gänzlich von der Hand zu weissen. Dennoch gibt es auch Titel wie "Der Mond", der einfach nur ziemlich schöner Electromumpf ist, irgendwo zwischen Ich und Ich.
Tja, und dann gibt es 'Die rote Kiste', die man in der Tat nur schwer irgendwo unterbringen kann. War das noch Punk oder einfach nur so daneben?
Warum soviele Buchstaben nur weil ich mir die Platte gekauft habe?
Naja, einfach: Es ist mir peinlich. Die Platte ist peinlich. Sehr. Deichkind geht garnicht und ist peinlich... aber...
... leider geil.
Montag, Juli 23, 2012
Donnerstag, Juli 05, 2012
Donnerstag, Juni 28, 2012
Donnerstag, Juni 21, 2012
Blitzdings
Montag, Juni 11, 2012
Partypatridiotismus
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| Zuviel deutsch macht blind |
Nun wars an ihm, konsterniert zu sein und in Anbetracht meiner nicht unerheblichen körperlichen Dominanz gab er sich kulant und schaltete einen Gang zurück. "Darf äch fragen, warum Sää mein Haus fotografiert haben?" fragte er unter eklatanter Missachtung der korrekten Vergangenheitsformbildung. "Mich beeindruckte diese mutig zur Schau gestellte Landesliebe, das verdient Respekt und Hochachtung und das wollt ich der Welt zeigen, auf meinem Blog, allen beiden Lesern!" erwiderte ich wahrheitsgemäß. Und damit muss ich wohl den senilen Nerv getroffen haben.
"Äs äst eine Schande, dass ein rechter Deutscher nor alle zwei Jahre seinem berechtigten Nationalstolz Ausdrock värleihen kann! Nor zur ÄM odär zor WÄM kann man in däsäm zeckenverseuchten Land Flagge zeigen! Ein kleiner Wämpel, und schon schauen einen die Leute schräg an. Äs äst eine Schande! Schade nor, dass man än däsen modärnen Zeiten nor diese Schandfahne erhält, mir pärsönläch wär das 1939er Modäll ja lieber, das kennt ja auch der Pole noch recht gut! Darf man dänn heute nächt mähr Stolz sein, auf sein Land? Auf das, was wär ärreicht haben? Goethe, Schiller, Bääthofen, Mozart... das moss ons där Rosse doch ärst mal nachmachen!"
Was blieb mir da anderes übrig, als ihm Recht zu geben. Weil, ist es nicht so? Es ist ja schon ein Problem, in dieser Republik, die noch immer ächzt unter der Last einer Geschichte, die ja eigentlich nicht die ihre ist, denn immerhin haben wir ja nur die Befehle eines Österreichers befolgt, auf die Zufälligkeit der Geburt innerhalb eines volatilen Staatsgebildes stolz zu sein. Auch darauf, was wir alles erreicht haben. Jeder von uns, ganz persönlich. Für das Land, die Leute, von der Maas bis an die Memel, von dem Etsch bis an den Belt.
Und überhaupt sind die Amerikaner ja auch nicht besser, die haben ja die Indianer umgebracht und die hängen ja auch alle 2 Minuten ne neue Fahne raus und sind auch noch stolz drauf, nur wir Deutschen dürfen das nicht, weil uns keiner glaubt, dass wir auch nazionalstolz sein können, ohne gleich Farbige durch Dresden zu jagen und sie dann in in den Randstein beissen zu lassen, ausserdem sind das nur Einzelfälle. Und die Russen haben das Wort "Pogrom" ja erst erfunden. Menno!
"Sää haben dä Sätuation sähr rächtig beschrieben, jonger Mann!", meinte mein vergreister Gesprächspartner. "Ond wägen all däser länken Hätzer kann ein altegedienter Kamerad nor noch im Schotze däser Sportärreignisse zeigen, wo sein Härz schlägt! Ond auch dabei wärd man noch bähindert, hat mir doch so ein kleiner Sozialist in der Nacht alle Fähnchen an meinem Opel abgeknäppst, där kleine Itzik! Nächts äst mähr sicher!"
Morgen hol ich mir so ne Schland-Socke für den Aussenspiegel. Die kann man nicht abknipsen.
Wie Geil!
Samstag, Juni 09, 2012
Montag, Juni 04, 2012
WGT 2012 - I : Haujobb (Konzertbilder)
Einige Anmerkungen hierzu: Der Mann mit der Mütze ist weder Bundestrainer noch Kassenwart beim Kleingartenverein "Zum Gedenken der Deutschen Tulpe", sondern tatsächlich Sänger o.g. Kapelle. Weiters muss man den Buben aus Leipzig an dieser Stelle recht herzlich gratulieren: Vortrag und Art des dargebrachten Liedgutes waren über die Maßen angenehm und gelungen. Hätt's einen "Like"-Button gegeben, ich hätt ihn gedrückt.
Donnerstag, Mai 10, 2012
Im Zug (mal wieder)
"Isch hab so viele Freunde, aber ey, isch kenn die alle net!"
Montag, Mai 07, 2012
Dienstag, April 17, 2012
Mittwoch, April 11, 2012
Ja, DREI!
Und Spiegel.de, das wohl weiseste aller Nachrichtenmagazine gibt mir Recht.
3
3 Teile
3 Teile einer Geschichte
TRIlogie
Ich zitiere: "11.04.2012 - Mehr als 30 Jahre nach der Uraufführung der "Alien"-Trilogie legt Ridley Scott nach: Mit seinem neuesten Film "Prometheus - Dunkle Zeichen" erzählt der Regisseur die Vorgeschichte des Science-Fiction-Spektakels."
Tötet Jean-Pierre Jeunet!
Donnerstag, April 05, 2012
Dienstag, März 27, 2012
Donnerstag, März 22, 2012
The Unseen Monuments
Beides momentan der Öffentlichkeit nicht zugänglich. We apologise for any inconvenience this closure may cause.
Und dann gibt es immer noch Menschen, die meine pessimistische Grundhaltung monieren. Ich solle das Leben doch positiver sehen. Es sei doch alles garnicht so schlecht. Ich stünde mir mit meiner Miesepetrigkeit selbst im Weg. Wenn Gott mir Zitronen gibt, soll ich eben Limonade machen.
Mittwoch, März 21, 2012
Im Zweifel: Links
Nicht so bekannt: Engländer laufen auch auf der falschen Seite. Beim Verlassen der Metro-Station biegst du frohen Mutes rechts um die Ecke und ka-bongst full-force-ahead in den hinter der Ecke lümmelnden Briten, der dich darob unflätigst mit Cockney eindeckt. Das gleiche gilt für Treppen. Man benutzt die linke Treppenseite; ist die Treppe mittels Geländer zweigeteilt, die linke Seite der linken Seite.
Unlogisch: Beim Rolltreppenfahren muss man rechts stehen und links gehen.
Dienstag, März 20, 2012
Sorry, wea is leij-ses-ta-skwer?
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| Big Ben (im Hintergrund) |
Sonntag, März 18, 2012
Londinium...
Immerhin scheint auch hier der Apostroph einer eher willkürlichen Grammatik zu gehorchen, welches dem Aufenthalt ein heimeliges Flair gibt.
Für Sonntag ist Vormittagssonne angekündigt. Man wird sehen, ob das den maroden Tenor aufhellt. Nachmittags soll das Nationalwetter allerdings wieder übernehmen. Der Londoner ist stolz auf seine Traditionen und pflegt sie wie ein Weltkriegsveteran seine Verwundetenabzeichen. Dass hierzu auch die strikte Einhaltung eines mindestens einmal täglichen Schauers der Monsun-Kategorie gehört, darf getrost als Spleen betrachtet werden, ist aber ebenso unabänderlich, wie das "Mind the gap" beim Verlassen der U-Bahn.
Camden steht an und wir sind schon gespannt wie die Kesselflicker, welche Preziosen dort auf unsere kontinentale Kaufkraft warten. Man munkelt, es gäbe dort Ausgefallenstes zu erstehen.
Mittwoch, März 14, 2012
Wie diese Plastiktobleroneteile heißen,
Leute die einem eine Leberkäs-Chai flavoured Komacino-Latte verkaufen heißen heute "Barista". Das hab ich aus der Werbung gelernt. Und von unserem "Barista" in der "Lounge" unseres Büroplattenbaus. Ist wohl italienisch. Und hat keine deutsche Übersetzung. Ausser vielleicht: Barmann. Aber wer würde auf deutsch Barmann sagen? Also.
Doch wie hießen die, sagen wir mal, 1989? Ich kann mich an keinen "Barista" erinnern. Batista vielleicht. Aber der hat keinen Kaffee verkauft. Wurden die nich eigentlich immer als "hey Du" oder "Gutentageinkaffeebitte" addressiert? Also eher so ohne Berufsbezeichnung? Nicht, dass man heute sagen würde "Gott zum Gruße, Gevatter Barista, ein koffeiniertes Heißgetränk mit Hello-Kitty-Design, bitte". Aber wenn man über ihn redet, verwendet man das Wort "Barista". "Vorhin hat mir der Barista ein Hello-Kitty auf meine Latte gemalt!". Was hätte man 1989 gesagt? "Der ... öh... " oder einfach "Heinz hat mir..." Damals kannte man die Baristas noch mit Vornamen und nicht nur unter ihrer Berufsbezeichnung, vielleicht brauchten sie die deswegen nicht? Außerdem hätte sich damals niemand getraut, schlechte Mangamotive auf den Kaffee zu malen. Hätte ja auch mangels "Crema" keinen Sinn gehabt.
Die Zunahme kaffeebezogenen Vokabulars ist erschreckend.
Hat dieser hippe Schnabeltassenklon, den hippe high Potentials mittlerweile immer und überall bei sich haben, auch einen Namen? Für ihren "Kaffee zum Gehen"? Für ihren "Coffee to go".
Diese Dinger mit Deckel, die so aussehen, als wären sie vom Regiseur eines 60er Jahre Science-Fiction-Films abgelehnt worden mit der Begründung, das Design sei zu affig-aufgesetzt futuristisch, das nimmt einem doch keiner ab. Die Dinger, die aussehen, als würden sie hergestellt von einem unheiligen Joint-Venture von Jack Wolfskin und Apple. Die Dinger, die diese penetrant unaufdringliche Lebenseinstellung atmen, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Verbindung zwischen Design und Funktionalität brutalst sublim-empathisch in die Welt zu blasen. Die Dinger, die aussehen, als hätten sie nicht ein Heißgetränk zum Inhalt sondern eine ein Heißgetränk simulierende App.
Wie heißen die? Keine Ahnung. Aber ich bin bereit eine größere Menge griechischer Schuldverschreibungen zu wetten, dass das Teil nicht einfach "Becher" heißt.
Im Übrigen glaube ich, dass "Kaffee" DER Trend des Sommers werden wird. Also normaler Kaffee. Echter Kaffee. Echter, normaler, deutscher Kaffee. Grenzaromatisiertes Warmwasser, das wir uns literweise als strafverschärfend arbeitsbegleitende Maßnahme einflößen. Natürlich wird das dann nicht mehr Kaffee heißen. Wahrscheinlich wirds irgendwas italo-amerikanisches.
Oder einfach "Classic Kaffee"?
Die Spannung zerreisst mich.
Innerlich.
Montag, März 12, 2012
Zwei Dinge,
- Die fast schon merkel'sche Alternativlosigkeit dieses Geworfenseins in die selbstverschuldete Immobilität, die sich immer dann einstellt, wenn die elektromechanisierte Durchsage mit den Worten "Information zu IC xy..." anfängt. Dann beginnt man zu bereuen, dass man "damals" nicht intensiver studiert, gelernt oder geerbt hat, um sich heute zum einen den adäquaten Q7 und zum anderen die nötige Nonchalance zu erkaufen, um sich weder von solchen Begriffen wie "ökologischer Fingerabdruck" wie auch "Super 1,80€" abschrecken zu lassen.
Bahnfahren ist nur für Assis, die kein Geld für ein gescheites Auto und Sprit haben. - Die komplette Verschuldensfreiheit auch noch des größten Chaos, welches nur durch die versammelte Inkompetenz aller Beteiligter verursacht worden sein konnte. Dennoch, wen man auch fragt, niemand ist schuld. Vom livrierten Ticketknecht bis hin zu Herrn Grube persönlich: Niemand kann etwas, am allerwenigsten seinen Job und am Ende schon erst recht nichts dafür. Frust ist, wenn man niemanden hauen kann.
So züchtet man Amokläufer.
Donnerstag, März 08, 2012
Weltrauentag 2012: Herzlichen Glückwunsch, Mädels!
Quelle: http://www.internationalwomensday.com/about.aspWith more women in the boardroom, greater equality in legislative rights, and an increased critical mass of women's visibility as impressive role models in every aspect of life, one could think that women have gained true equality. The unfortunate fact is that women are still not paid equally to that of their male counterparts, women still are not present in equal numbers in business or politics, and globally women's education, health and the violence against them is worse than that of men.
Sonntag, Februar 26, 2012
Dienstag, Februar 21, 2012
Morgens im Zug...
Nachdem die zwei ihre Begrüßungsfloskeln und das rituelle sich im Schritt schnüffeln beendet hatten, ging das Gespräch Richtung Kino: Filme, die man noch sehen möchte, Filme, die man schon gesehen hat und Filme, an die man sich erinnert. Hierbei erzählte dann einer der beiden, er habe, ach, das ist gewiss schon 10 Jahre her, mit seiner Frau einen ganz einen arg schrecklichen Film im Kino gesehen. Sie hätten ja vorher die Vorschau gesehen, und da sah das nach einer interessanten Kriminalgeschichte aus, so im Stile von Agatha Christie, in einem verschlafenen Städtchen irgendwo in der Provinz, und ja, schon ein wenig gruselig, weil, es ging wohl um einen Mord, aber er mag ja Johnny Depp und überhaupt klang das sehr interessant. Dann sind sie sind halt auch reingegangen und was soll man sagen? Das war dann ein ganz schrecklicher Film, mit viel Blut und da ist die ganze Zeit ein Kopfloser durch die Gegend geritten, der wiederrum anderen Menschen den Kopf abgeschnitten hat und dann war da überall Blut und er und seine Frau hättens fast nicht ausgehalten und sie waren schlimm enttäuscht, dass das also so ein blutiger Film war. Sowas Schreckliches hätte er überhaupt noch nicht gesehen und er wüsste auch garnicht, wieso Menschen sich sowas anschauen und es war -ganz generell- arg schlimm.
"Sleepy Hollow".
Zu blutig?
Bin ich unsensibel?
Donnerstag, Februar 02, 2012
Design-Update
Bettybooze im neuen Look.
Alles neu und toll und demnächst auch als App für iPhone* und Pod, Samsung und HTC, Kreti und Plethi, Hinz und Kunz sowie in farbe und bunt.
Aber letztlich doch so vertraut! Denn: Man muss den User da abholen, wo er steht und geht!
In diesem Sinne!
Der Jörch
P.S: Die Bildansicht ist in der Tat besser. Ist recht schick geraten :)
P.P.S: Mein Dank geht an dieser Stelle an Isabelle Preiskorn. Ohne Sie wäre diese Korrektur nicht möglich gewesen.
Dienstag, Januar 31, 2012
Sonntag, Januar 15, 2012
Mittwoch, Januar 04, 2012
Freitag, Dezember 16, 2011
Selektionsfachkräfte gesucht (Teilzeit)/Berufserfahrung erwünscht
Bewerbungen mit Bild erwünscht. Alter egal. Referenzen aus dem Generalgouvernement sowie ehemaligen polnischen Territorien werden anerkannt. Bei gleicher Eignung werden arische Bewerber bevorzugt eingestellt.
Freitag, November 18, 2011
Avenue to Hell
Neulich hörte ich ein Lied im Radio. Das kann ja mal passieren und ist nichts, was einen beunruhigen sollte. Aus irgendwelchen Gründen, ich glaub, mein MP3-Player war leer, bin ich an so einem RadioBobDasDingRPRDasTollsteder809000erbisHeute generalenthirnten Ätherverschmutzer hängengeblieben. Einer jener peinlichen Sender, in denen sich diese sattsam bekannten dauerdurchgrinsenden Vollspackenmoderatorenimitatoren einen Zu"schuss" zu ihrer Metadonkur erkalauern.
ABER!
Das Lied fand ich toll und beim Hören dacht ich mir so, hey, das muss wohl in den 80/90ern bis Heute an mir vorbeigesungen worden sein. Weil nämlich, nach 80ern hat es sich angehört. Musikalisch. Also, harmonisch. Keine Ahnung, es klang einfach nach 80ern. Ende. Hätt ich auf den Text gehört... aber egal. Auf jeden Fall, ich hatte keine Ahnung, wer diese vermeintliche Perle wiederum vermeintlich "damals" geschaffen hatte.
Bei der grinsedrogenvernuschelten Abmoderation konnte ich gerade noch einen Teil des Namens der Band mitbekommen. Irgendwas mit "
Zwischenergebnis, wir halten fest: Lied ist gut, wahrscheinlich alt, mir unbekannter Interpret, irgendwas mit "avenue" und auf jeden Fall wert, dem nachzugehen um vielleicht eine Möglichkeit, was Neues für den Plattenschrank zu schießen.
Das Prozedere in diesem Falle ist ja mittlerweile bekannt: Heim (ich höre nur im Auto Radio, daher "Autoradio"), Google und Youtube anwerfen, suchen, abgleichen, finden, eine halbe Stunde später wieder aus dem Koma aufwachen, in das man sich beim Hand-vor-den-Kopp kloppen geprügelt hat beim angesichtigwerden der üblen Kleinstbratzencombo, die sich hinter dem Namen verbirgt.
Kurz und knapp, die Band heißt "Sunrise Avenue" und besteht aus einem Rudel frisch beim Casting durchgefallener Kleinstkinder, die nur deswegen noch keinen größeren Erfolg haben, weil Justin Bieber als jüngster "singender" Rotzlöffel noch nicht in einen frühen Drogentod vermarktet wurde und die Sparte "übelst frisierte mit auto-tune vertonte feuchte Teenieträume" immer noch von ihm und seinen Plattenfirmenbossen besetzt ist und bis zum Stimmbruch auch bleibt.
Ich fürchte, es ist auf mein fortgeschrittenes Alter zurückzuführen. Ich kann "gute Musik" nicht mehr von "Rotze, drecksdämliche" unterscheiden. Persönlicher Geschmack ist hierbei völlig vernachlässigbar. Understatement or bust!
Heißt "alt werden" denn auch "Mainstream mögen ohne dass man's merkt"?
Der Song heißt übrigens "I don't Dance", ist sowas von aktuell und überhaupt nicht mein Ding und "Pop" und gefällt mir immer noch. Es ist zum verzweifeln.
Dienstag, November 15, 2011
Mittwoch, November 09, 2011
Dienstag, November 08, 2011
Dienstag, Oktober 25, 2011
Sonntag, Oktober 23, 2011
Dienstag, Oktober 18, 2011
Wunderschönes Witzenhausen
Dienstag, Oktober 11, 2011
The Fruchtmus Testimonial
Denn was eben noch Marmelade, in gehobenen Kreisen Konfitüre, plattdeutsch Kompott, unzutreffend Mus, despektierlich Obstpampe, aber niemals "FRUIT SOLUTION" genannt wurde, ist nun genau das.
Man glaubt es nicht, wenn man es nicht selbst sieht: http://www.stute-fruits.de/philosophy.html
Donnerstag, Oktober 06, 2011
Montag, Oktober 03, 2011
Mittwoch, September 28, 2011
Youtube mal wieder...
Was ich sagen will, ich gebs zu, auf meiner virtuell-historischen Geschichtsstunde bin ich über's Horst-Wessel-Lied gestolpert und mir hat es fast die Brille von der schon rötlich angelaufenen Bierenthusiastennase gehauen, als ich sah, dass man das mal gerade eben so auf Youtube finden kann.
Flugs den Privaten Modus im Firefox aktiviert, ein Stoßgebet an die Jungs aus Pullach geschickt in der Hoffnung, dass mir das bei zukünftigen Bewerbungsgesprächen nicht unschön boomerangartig in die Parade fährt und dann beherzt auf den Link geklickt.
Und dann offenbarte sich die -vielleicht- unfreiwillig komische Seite des politisch korrekten Internets. Youtube verbot mir - IN MEINEM LAND- den Zugriff auf urdeutschestes Liedgut.
Doch statt Stolz auf die linksliberal-humanistisch aufgeklärte Attitüde zu sein, bekundet Youtube... dass es "ihm" (oder "ihr", man muss da ja heutzutage unbedingt gendern) leid täte, mir jenen rechten Gesang nun nicht darbieten können zu dürfen. Nicht mal einen Hinweis darauf, dass die verruchte GEMA ihre Finger im Spiel hätte, gabs. Einfach nur... "Tut uns Leid."
Tut mir echt leid, dass euch das leid tut!
Klar, Maschinen denken nicht. Auf seltsame Art und Weise lustig ist es dennoch.
NACHTRAG:
Einmal unterwegs wars natürlich nur ein kleiner Schritt hin zum Deutschlandlied in Führer's und Holger Apfels Lieblingsausprägung, der berüchtigten ersten Strophe. Lassen wir hierbei mal den historischen Aspekt aussen vor und konzentrieren wir uns auf den faschistoid intendierten Markenkern jener ersten Strophe, so rangiert diese doch unbestritten auf politisch ähnlich dünnem Eis, wie oben angeführtes H.W.-Lied. Immer unterstellt, man hat sowas wie eine demokratische Grundeinstellung. Unsere Kameraden in Pirna sehn das latürnich anderster.
Und was soll man sagen? Deutschland Deutschland über alles, über alles in der Welt, von der Maas bis an die Memel, von Herrn Etsch bis an Frau Belt ist einfach so, unzensiert, mit Untertiteln (für die lesebefähigten Faschos, 100 Treffer) und mit Bildern (für die normalen, eher unbelesenen "ich hau mal lieber drauf bevor ich was umblätter"-Faschos, 2000 Treffer).
All jene Videos sind problemlos, auch IN MEINEM LAND, verfügbar.
Den Reichsadler abgeschossen hat dabei jener -wahrscheinlich- US-amerikanische Vollhorstwessel, der die Rudimente der Sprache seiner Vorfahren ebenso unsachgemäß wie erzpeinlich ins Bild zu setzen wusste:
Das tut Youtube nicht leid.
Tja, das tut MIR leid.
Donnerstag, September 22, 2011
Und so begab es sich...
Und nicht vergessen: Auch DU bist Papst!



















































